BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 026 (TAG 3: Die Erde, das Meer und die Pflanzen)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
A. Die SCHÖPFUNG (1. Mose 1,1 - 2,4a)

6. TAG 3: Die Erde, das Meer und die Pflanzen (1. Mose 1,9-13)


1. MOSE 1,11.12

11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also. 12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.

JOHANNES 3,6

6 Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren wird, das ist Geist.

HIOB 25,4

4 Und wie kann ein Mensch gerecht vor Gott sein? und wie kann rein sein eines Weibes Kind?

Viel zu denken geben uns die Worte: „Jedes nach seiner Art!“ Das ist bis auf den heutigen Tag ein göttliches Naturgesetz, daß jede Pflanzenart nur Pflanzen „nach ihrer Art“ hervorbringen kann! Der Sohn Gottes spricht: „Kann man etwa von Dornsträuchern Trauben sammeln oder Feigen vom Distelgestrüpp?“ [Matth. 7,16.]

Matthäus 7,16 -- 16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?

An der Frucht erkennt man die Pflanze. – So gibt sich auch die Natur und Art des Menschen in seiner Gesinnung und vor allem in seinem Tun kund. Unser Herr und Heiland sagt deshalb: „Was aus dem Fleische geboren ist, ist Fleisch; was jedoch aus dem Geiste geboren ist, das ist Geist!“ Mit diesen Worten will Jesus uns sagen: durch die Kräfte, die in der sich fortpflanzenden menschlichen Natur wirksam sind, kann auch wieder nur eine menschliche Natur hervorgebracht werden – nur ein menschliches Wesen, wie es seit dem Sündenfall schon immer vorhanden ist. Schon Hiob ruft aus: „Wie könnte ein Reiner aus einem Unreinen kommen? Nicht ein Einziger!“ [Hiob 14,4.]

Hiob 14,4 -- 4 Kann wohl ein Reiner kommen von den Unreinen? Auch nicht einer.

Soll nun aber eine neue Menschenart zustande kommen, wie sie allein in das jetzt anbrechende Königreich Gottes hineinpaßt, so muß der Heilige Geist die schaffende Kraft sein; Er drückt diesem neuen Menschen auch den Stempel auf und durchdringt ihn. Die Schrift sagt: „Also gibt es nun keine Verurteilung, keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind! Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Jesus Christus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes! Denn was dem Gesetz unmöglich war, wozu es durch den Widerstand des Fleisches unfähig war, das hat Gott vollbracht: Er sandte Seinen eigenen Sohn in einem Leibe gleich dem der sündlichen Menschennatur als Sündopfer und verurteilte so die Sünde im Fleische. So findet nun die Rechtsforderung des Gesetzes ihre volle Erfüllung in uns, die wir nicht nach dem Fleische, sondern nach dem Geiste wandeln!“ ([Röm. 8,1-4; vgl. Röm. 3,23-26]; Gal. 5,13-22.)

Römer 8,1-4 -- 1 So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christo Jesu sind, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist. 2 Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. 3 Denn was dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch, 4 auf daß die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist. / Römer 3,23-26 -- 23 Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch Jesum Christum geschehen ist, 25 welchen Gott hat vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete in dem, daß er Sünde vergibt, welche bisher geblieben war unter göttlicher Geduld; 26 auf daß er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt; auf daß er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist des Glaubens an Jesum. / Galater 5,13-22 -- 13 Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen! Allein sehet zu, daß ihr durch die Freiheit dem Fleisch nicht Raum gebet; sondern durch die Liebe diene einer dem andern. 14 Denn alle Gesetze werden in einem Wort erfüllt, in dem: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." 15 So ihr euch aber untereinander beißet und fresset, so seht zu, daß ihr nicht untereinander verzehrt werdet. 16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht vollbringen. 17 Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, und der Geist wider das Fleisch; dieselben sind widereinander, daß ihr nicht tut, was ihr wollt. 18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz. 19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, 20 Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord, 21 Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. 22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit.

Weißt du, was es heißt, entsprechend dem Heiligen Geist zu wandeln, lieber Freund?

(Dienstag, 15.6.1948)

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Zuletzt geändert am 08.08.2013 11:28 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)