BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1949
August 1949

Sonntag, 21. August 1949


1. Mose 4,8b; Hebräer 11,13-16; Römer 8,18-25

Kain ist der erste Mensch, der die Sünde in seinem Herzen und Leben zur Macht und Herrschaft kommen läßt. Und wie furchtbar kann die Gewalt des Bösen in einem Menschenherzen und Menschenleben werden! Wir hören: „Kain erhob seine Hand wider seinen Bruder Abel; er fiel über ihn her und schlug ihn tot!“ – Abels Tod war das bestätigende Siegel auf sei Leben. Sein Leben war, seit er Annahme bei Gott gefunden hatte, ein ganz neues geworden durch die göttliche Gnade und Erleuchtung. Nicht nur die Glaubensgerechtigkeit war ihm von Gott verliehen, sondern auch die Kraft zu einem heiligen Wandel fand er in Gott. (Lies 1. Thess. 1,4-9.) Und gerade dieser Wandel erregte immer wieder den Haß Kains. Es wurde ihm dadurch stets stärker zum Bewußtsein gebracht, daß sein Leben Gott nicht gefallen konnte! Ist es nicht heute noch so? Gerade das völlig neue Leben, das geheiligte Verhalten eines wahren Kindes Gottes ist solch ein Stachel im Gewissen der unwiedergeborenen Mitmenschen. Eines Tages kommt es zu dem furchtbaren Geschehen: „Kain erschlägt im Streit seinen Bruder Abel!!“ So ist es bis auf den heutigen Tag: Kains vermeintliche Frömmigkeit, untermischt mit steigender Bosheit und Tücke, bereitet dem Geschlecht Abels zu aller Zeit jenen Leidensweg, den schließlich auch Der in der Mitte Seines Volkes ging, Der „nie eine Sünde tat, noch wurde je Betrug in Seinem Mund erfunden“ – Dessen Opfere noch weit besser redet und unendlich größere Heilsbedeutung für die Menschen hat als Abels Opfer! Petrus schreibt den Gläubigen seiner Tage: „Das ist wohlgefällig bei Gott, wenn jemand, weil sein Gewissen an Gott gebunden ist, Schweres erträgt und Unrecht leidet. Zu solchen Leiden seid auch ihr berufen! Hat doch Christus zu eurem Heil gelitten und euch ein Vorbild hinterlassen, damit ihr in Seine Fußtapfen tretet!“ (Lies 1. Petr. 2,19-25; vgl. Phil. 1,28-30; Jak. 5,10.11.)

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