BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

(www.wol-blz.net)

Suchen nach:
Startseite -- Jahrgänge -- 1920 -- 11. September 1920
Diese BLZ Andacht: -- IM ORIGINAL -- Erweitert?

Voriger Tag -- Nächster Tag

JAHRGANG 1920
September 1920

Sonnabend, den 11. September 1920


4. Mose 6,9-12

Hätte der Nasiräer gewagt, weiterzugehen trotz der Unterbrechung seiner Weihe, als ob nichts geschehen wäre, so wäre das eine schwere Mißachtung Gottes gewesen und hätte unnachsichtig Gericht über ihn gebracht. Nein, es galt, die Entweihung offen zu bekennen und Gnade, Reinigung nachzusuchen. Die Reinigung, die Wiederherstellung der Weihe war aber nur möglich auf Grund eines Opfers. Es mußte Sühnung geschehen, um die Verunreinigung zu tilgen und zu beheben vor Gott. Die beiden Tauben stellen ein Sündopfer und ein Brandopfer dar, das Lamm ein Schuldopfer - klare Hinweise auf das ein für allemal geschehene Opfer Jesu Christi, welcher um unserer Sünden willen litt und starb und dessen Blut allein unsere Befleckung tilgen kann: „Wir (die Kinder Gottes) haben einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesum Christum, den Gerechten, und Er ist die Sühnung für unsere Sünden. … Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit!“ Das Brandopfer weist besonders hin auf die Kostbarkeit und Wohlannehmlichkeit Christi in Gottes Augen und für Gottes Herz; sie kommt uns zugute. Wenn wir uns mit unserer Verfehlung von ganzem Herzen beugen, so sollen wir uns wieder des Wohlgefallens Gottes in Jesu freuen!

www.WoL-BLZ.net

Zuletzt geändert am 06.04.2019 19:08 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.3.3)