BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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1. THESSALONICHER

1. Thessalonicher 4,15.18

15 Denn das sagen wir euch als ein Wort des HERRN, daß wir, die wir leben und übrig bleiben auf die Zukunft des HERRN, werden denen nicht zuvorkommen, die da schlafen. 16 denn er selbst, der HERR, wird mit einem Feldgeschrei und der Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden auferstehen zuerst. 17 Darnach wir, die wir leben und übrig bleiben, werden zugleich mit ihnen hingerückt werden in den Wolken, dem HERRN entgegen in der Luft, und werden also bei dem HERRN sein allezeit. 18 So tröstet euch nun mit diesen Worten untereinander.

Hier ist weder von dem Offenbarwerden der Gläubigen vor dem Richterstuhl des Christus noch von dem Gericht über die verlorene Welt die Rede, sondern von der Aufnahme der Gläubigen in die Herrlichkeit. Es ist ein feierlicher Akt der Macht und Gnade Gottes, durch welchen das Werk Gottes besiegelt wird und die Christen in die Herrlichkeit des HERRN eingeführt werden. Sie werden überkleidet mit einem neuen Leibe, gleichgestaltet dem Leibe Seiner Herrlichkeit, passend für die Gegenwart Gottes. (2. Kor. 5,2; Phil. 3,21.)

2. Korinther 5,2 -- Und darüber sehnen wir uns auch nach unsrer Behausung, die vom Himmel ist, und uns verlangt, daß wir damit überkleidet werden; Philipper 3,21 -- welcher unsern nichtigen Leib verklären wird, daß er ähnlich werde seinem verklärten Leibe nach der Wirkung, mit der er kann auch alle Dinge sich untertänig machen.

Hier erscheint der leibliche Tod als etwas Untergeordnetes; er kann stattfinden, aber er beraubt den Christen nicht seines Teiles bei der Wiederkunft seines HERRN! Mit der vollkommenen Autorität über den Tod, den der Herr Jesus besiegt hat, ruft Er die entschlafenen Seinigen aus den Gräbern, und diese gehen in verklärtem Leibe gleichzeitig mit den verwandelten Lebenden Ihm entgegen in die Luft. Dieser selige Augenblick, wenn die Gläubigen Christum erblicken und mit Ihm ins Vaterhaus gehen, um für immer bei Ihm zu sein, ist das Ziel ihrer Hoffnung und die Erfüllung aller ihrer Wünsche. Hat auch in mir der Heilige Geist diese Sehnsucht der Liebe nach meinem großen HERRN erweckt? Bildet auch für mich diese Hoffnung den Mittelpunkt aller meiner Wünsche?

(Donnerstag 8. November 1917)

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