BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1953
Juli 1953

Donnerstag, 2. Juli 1953


1. Mose 39,1-3; 1. Samuel 3,19-21

Wir hören hier: „Der Herr war mit Joseph, und er war ein Mann, dem alles gelang.“ Der Demut, Treue und Gewissenhaftigkeit, mit der Joseph sich seinen Pflichten zuwandte, entsprach das Gelingen, das Gott ihm schenkte. Der Herr Selbst war ja seine Kraft und Freude, sein Licht und sein Heil, auch seine Weisheit! Der tiefste Grund aller Gnade, all des Gelingens und Segens in Josephs Leben lag also in seiner Herzensstellung zu seinem Gott und zu dessen heiligem Wort. In Psalm 1 lesen wir: „Glückselig der Mann, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen und nicht sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über dieses Gesetz sinnt Tag und Nacht! Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zur rechten Zeit und dessen Blatt nicht verwelkt. Ja, alles was er tut gelingt!“ [Lies Ps. 1,1–6; Spr. 3,1–18.] Wir lesen in diesem Kapitel dreimal: „Der Herr war mit Joseph.“ Vater und Brüder hatte er verlasen müssen; nichts hatte er, was ihm noch zueigen war. – Was schadet es uns, wenn wir in Not und Armut geraten? Wir sehen an Josephs Beispiel: Wenn der Herr mit uns ist, dann können wir auch in scheinbar trostlosen Lagen stark und getrost sein! Die Gegenwart des Herrn macht ja auch die dunkelsten Wege licht und läßt sie zu einem Segenspfad werden für Seine Auserwählten und Geliebten. Laßt uns nur besorgt sein, daß wir im Licht Seines Angesichts wandeln und so handeln, wie Sein herrliches Wort es uns gebietet. Der Weg des Glaubensgehorsams ist der sicherste und köstlichste Weg. (Lies Jer. 17,7.8; Ps. 119,45.57–61.)

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