BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1953
Mai 1953

Sonntag, 3. Mai 1953


1. Mose 38,11-23; 3. Mose 20,12

Daran, daß Onan so plötzlich und früh sterben mußte, erkennen wir heute noch, daß gerade diese Sünde in besonderem Sinn der Leute Verderben und eines Volkes Untergang ist und Gottes heiligen Zorn hervorruft. Sie führt zum frühzeitigen Verfall des Menschen, ja zur Auflösung der Lebenskräfte eines ganzen Volkes. Juda, der als Glied der gesegneten Familie Abrahams den Willen Gottes hätte besser wissen können, beachtete nicht, daß der frühe Tod seiner beiden Söhne Gottes heiliges Gericht über ihre Schuld war. Er will nun seinen dritten Sohn Schela der Tamar entziehen, um ihn zu schonen und schiebt dadurch die ganze Schuld auf Tamar. Diese jedoch wollte sich für die erfahrene Kränkung rächen und nach der Art der israelitischen Frauen nicht die Schmach der Kinderlosigkeit tragen! Diesen Entschluß suchte sie auf einem gar niedrigen und krummen Weg auszuführen. Doch sie kam dadurch nur in tiefe Sünde und Erniedrigung hinein. – Unser heiliger Gott hat ja Selbst die segensvolle Ordnung der Ehe mit ihren hohen, reinen Auffassungen und Ordnungen gegeben! Wer Gottes heilige Gebote auf diesem Gebiet übertritt und überspringt, der muß mit dem Zorn und der Strafe Gottes rechnen! (Lies 3. Mose 20,10–24.26; 5. Mose 30,9–14.) Daß die Heilige Schrift nicht nur an dieser Stelle, sondern auch an vielen anderen so klar und ernst über diese Punkte redet, soll uns zu freudigem und gewissenhaftem Gehorsam anspornen und uns tief eindrücklich machen, daß die Gesundheit, die Zukunft und die Segnung eines Volkes auf der Gesundheit und der inneren Sauberkeit der Ehe beruht. Gott ruft Seinem Volke gerade im Blick auf diese Seine heiligen Gebote zu: „Siehe, Ich habe dir heute das Leben und das Glück, den Tod und das Unglück vor Augen gestellt. So erwähle doch das Leben, damit du wirklich lebest, du und deine Nachkommen, indem du den Herrn, deinen Gott, liebst und Seiner Stimme gehorchst und Ihm anhangst; denn das bedeutet für dich wirklich das Leben!“ [5. Mose 30,15–20; lies auch freudig 3. Mose 18,1–5; Jer. 7,23.]

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