BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1953
Januar 1953

Donnerstag, 22. Januar 1953


1. Mose 35,2; Epheser 4,22 - 5,4

Jakob verbindet mit seiner Aufforderung: „Tut die fremden Götter hinweg!“ auch die zweite Anweisung: „Reinigt euch und wechselt die Kleider!“ Die Kleider sind in der Heiligen Schrift häufig ein Bild von den täglichen Lebensgewohnheiten und Lebensumständen des Menschen. Diese sollen im Leben der Gläubigen den Stempel priesterlicher Art tragen. Das innere und äußere Leben der echten Kinder Gottes ist nur dann gesund, wenn eine fortgesetzte Reinigung, Umgestaltung und Heiligung nach Christi Vorbild und Wort stattfindet. Der Apostel Paulus ruft uns zu: „Gestaltet eure Lebensführung nicht nach der Welt Weise und seid ihr nicht gleich; bildet euch nicht nach den Grundsätzen dieser Weltzeit! Vielmehr laßt euch umwandeln, da ihr einen neuen Sinn empfangen habt.“ Ein Priester konnte im Alten Bund ohne die heiligen Kleider das Heiligtum nicht betreten, noch seine ihm von Gott verliehenen Vorrechte und Dienste ausüben. (Lies 2. Mose 28,1–4; 1. Petr. 2,9–12.) Leider gibt es heute – mit großem Schmerz sei es ausgesprochen! – so viele Kinder Gottes, die ihrer heiligen Berufung nicht entsprechen, ihre gesegneten Vorrechte nicht genießen und die ihnen von Gott bereiteten Dienste nicht tun können, weil sie in ungeheiligten Lebensbeziehungen und Gewohnheiten verharren und sich nicht reinigen lassen von Weltförmigkeit oder Nachlässigkeit, von Bequemlichkeit, Geldliebe oder Luxus in äußeren Dingen! O daß die Kinder Gottes sich in diesen letzten, ernsten Tagen doch reinigen, weißmachen und läutern lassen würden. Habe ich als Gläubiger es vielleicht auch nötig, mich zu reinigen, fremde Götzen wegzutun, manches in meinen Lebensgewohnheiten abzuändern und auszuscheiden – „meine Kleider zu wechseln?“ Die Schrift ruft uns zu: „Ein jeder nun, der die herrliche Aussicht, die freudige Hoffnung auf des Herrn Jesu Wiederkehr im Herzen trägt, der reinigt sich in der Jetztzeit, und zwar entsprechend Seiner Reinheit!“ [1. Joh. 3,3; lies 1. Thess. 3,13; 5,23.24; 1. Petr. 1,14–16; 2,1.2.]

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