BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1952
November 1952

Freitag, 14. November 1952


1. Mose 29,31-35; Psalm 127,3-5

Als Lea ihren vierten Sohn geboren hatte, sah sie darin eine Ursache zu Lob und Dank und sprach: „Diesmal will ich den Herrn preisen!“ Die Heilige Schrift stellt also die Gabe von Kindern nicht als eine unbequeme Last dar, sondern vielmehr als einen Anlaß, dem Herrn zu danken! Wir werden erinnert an das Schriftwort: „Siehe, ein Erbteil vom Herrn sind Söhne, und Leibesfrucht ist ein Geschenk!“ Als eine der größten Segnungen Gottes für ein Volk - in einer Ehe, werden hier Kinder bezeichnet! In welchen Gegensatz sich die Welt und leider auch ein großer Teil der Christen zu Gottes Wort und Willen stellt, das läßt sich an dem Wort erkennen: „Seid fruchtbar und mehret euch und füllt die Erde!“ Ach, so viele Eheleute wollen heutzutage nur möglichst wenige Kinder haben, und sie handeln danach und sorgen dafür, daß ihr Wille geschieht und nicht Gottes Wille! In diesem Punkt und auf diesem Gebiet liegen die meisten und weitaus die schwersten Sünden der modernen Völker - auch unseres Volkes! Um deswillen lastet Gottes Fluch auf so vielen Häusern und Ehen. [Lies 1. Mose 38,8-10; Hebr. 12,14-17; 13,4.] Wie viele Verbrechen gegen das keimende Leben - wie viele Morde ungeborener Kinder schreien gen Himmel zu Gott - mehr als irgendeine Statistik zählen kann. Gott aber weiß und zählt jeden Fall und „Keineswegs hält Er für schuldlos den Schuldigen - die Schuldige!“ (Lies 2. Mose 34,6.7; Lukas 12,2.3.) Auf der anderen Seite muß man sagen: Wir wollen doch der Weisheit und Liebe, sowie der Führung Gottes vertrauen! Wenn wir tatsächlich mit Ihm wandeln und voll Zuversicht zu Ihm unseren Glaubensweg gehorsam gehen, dann wird sicher Sein Verstehen und Erbarmen über unserem Leben offenbar, und wir werden erfahren, wie wahr es ist, daß die, die auf den Herrn vertrauen, auch Seine ganze Barmherzigkeit, Seine Hilfe und Führung erfahren dürfen! (Lies Ps. 116,5.6; 112,1-4.)

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