BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1952
Januar 1952

Mittwoch, 16. Januar 1952


1. Mose 24,15-25; Sprüche 12,24.27; 13,4

Rebekka war die Tochter Bethuels, des Sohnes Nahors, des Bruders Abrahams - also aus angesehener Familie, ein reiches und vornehmes Mädchen. Das aber hinderte sie in keiner Weise, sofort gefällig zu sein und bereit zu demütigem Dienst. Sie war in keiner Weise in jenem sorglosen Müßiggang erzogen worden, der es nicht über sich bringt, die Hände zu ehrlicher Arbeit herzugeben - jenem Müßiggang, der heutigen Tages der Fluch so vieler junger Mädchen ist! - Liebes Kind Gottes, schau einmal in dein eigenes Herz und in dein Alltagsleben hinein. Tust du etwa manchmal deine Arbeit mit Murren und Mißmut? Und nun gar über das Maß der Pflicht hinauszugehen, wer denkt daran? Das ist doch geradezu eine starke Zumutung! Und doch steht Freundlichkeit und Gefälligkeit, Fleiß und Dienstwilligkeit jedem Menschen so wohl an. Die Schrift sagt: „Unser Leben währt siebzig Jahre, und, wenn es hoch kommt, achtzig Jahre; und wenn es köstlich ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen!“ [Ps. 90,10; vgl. 2. Thess. 3,10-15.] Unser Herr und Meister hat uns ein kostbares Vorbild gelassen: Sein Leben war ein Dienen, und Er sagt auch zu denen, die Ihm nachfolgen: „Wer unter euch groß sein will, der sei euer aller Diener; und wer bei euch der Erste sein möchte, der sei der demütige Knecht aller! Des Menschen Sohn ist ja nicht gekommen, um Sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und Sein Leben zu opfern als Lösegeld für die vielen!“ [Mark. 10,43-45; vgl. Matth. 23,11.12.] Die Schrift ruft uns zu: „Laßt es an Fleiß und Hingabe in der Arbeit nicht fehlen und glühet dabei im Geiste, indem ihr dem Herrn dient!“ (Lies 1. Kor. 15,58; Phil. 2,19-22.)

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