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JAHRGANG 1951
November 1951

Donnerstag 8. November 1951


1. Mose 22,4-6; Hebräer 10,38 - 11,2

„Am dritten Tag erhob Abraham seine Augen und sah den Berg Morija von ferne. Und er sprach zu seinen Knechten: „Bleibt hier mit dem Esel: Ich aber und der Knabe wollen dorthin gehen und anbeten, und dann zu euch zurückkehren!“ Ohne Zeugen wollte der Patriarch dort oben das namenlos Schwere vollziehen, das Gott ihm gebot. Was dort vorgehen soll, sollen die Knechte nicht miterleben, denn diese Art von Anbetung würden sie niemals verstehen können. Dem Patriarchen selbst war ja der Ausgang dessen, was geschehen sollte, noch in tiefstes Dunkel gehüllt, wenn er auch außerordentlich glaubensstark hier sprach: „Wir werden dort anbeten, und dann zu euch zurückkehren! Beachten wir hier die bestimmte Zuversicht, die in den Worten Abrahams liegt. Das war mehr als eine unbewußte Weissagung – das ist vielmehr die Zuversicht eines niemals an Gott und Seiner Macht zweifelnden Glaubens! [Lies Röm. 8,35-39; 1. Joh. 5,4; vgl. Röm. 5,1-5.] Trotz des scheinbar sich widersprechenden Befehl Gottes ist Abraham dennoch der Zuversicht, daß Gott auf irgend eine Art einschreiten werde, um Isaak zu retten. Konnte Er ihn nicht schlimmstenfalls von den Toten noch auferwecken? Isaak war nun doch einmal der Gegenstand großer Verheißungen für die ferne Zukunft. – Wenn du einmal eine bestimmte Verheißung von Gott empfangen hast, so klammere dich unbedingt an dieselbe – wie ein Seemann sich an einen Balken klammert inmitten der tobenden Wellen. Gott wird, Gott muß Sein Wort halten um Seiner eigenen Ehre und Herrlichkeit willen!

Wir lesen: „Durch zwei unabänderliche Tatsachen – unmöglich kann ja Gott lügen! – sollen wir einen starken Trost besitzen. Wir haben ja unsere Zuflucht darin gefunden, daß wir die vor uns liegende Herrlichkeitsaussicht im Glauben bereits in Besitz genommen haben! Diese Zukunftsaussicht ist für uns wie ein sicherer Anker, der schon jetzt hineinreicht bis in das himmlische Allerheiligste!“ [Hebr. 6,18-20; vgl. Hebr. 10,23.]

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