BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1950
Juli 1950

Dienstag, 11. Juli 1950


1. Mose 13,5.6; Psalm 45,10.11

Abraham ist also durch Gottes zurechthelfende Barmherzigkeit wieder in Bethel angelangt mit seinem ganzen Hause. Doch hing ihm immer noch ein Schwergewicht an – Lot, von welchem er sich nicht trennte, ob wohl Gott ihm dies gleich bei seiner Berufung befohlen hatte! [1. Mos. 12,1.] Anfänglich hatte Lot nur in Abrahams Zelten gewohnt, im Lauf der Zeit jedoch hatte er sich eigene Zelte erworben und bildete mit seinen Hirten und Herden einen selbständigen Hausstand und Besitz. Lots Anschluß an Abraham war jedoch all die Zeit ein mehr äußerlicher geblieben; er teilte wohl die irdischen Segnungen des Erzvaters, aber die heilige Berufung Gottes, wie dieser sie besaß und befolgte, hatte er nicht! – In jeder wirklich geistlichen Bewegung gibt es stets auch eine Anzahl solcher Menschen, die sich wohl derselben anschließen, ohne aber die Erleuchtung und die himmlische Kraft begriffen und ergriffen zu haben, welche die entschiedenen Kinder Gottes beseelt und auf dem Höhenweg des Heiligen Geistes vorwärts führt zur Herrlichkeit! Lieber Bruder, liebe Schwester, wenn du deine Mitverantwortung für das Zeugnis Gottes gegenüber der Welt fühlst, dann siehe zu, daß solche halben Christen nicht die Oberhand in eurem Kreis gewinnen, sondern daß sie vielmehr tief erfaßt werden von dem Geiste der Heiligkeit Gottes. (Lies Apg. 19,8-10; 2. Tim. 2,20-22.) Du mußt durch deine Gebete es erreichen, daß die Halbherzigen anders werden – daß Christus in ihnen zur Macht komme! [Lies Kol. 4,12.13; 2. Tim. 2,3-5.] Wenn die Oberflächlichen in eurem Kreise Macht und Einfluß gewinnen, so werden sie alsbald den geistlichen Ton herabstimmen, und ihr werdet nicht mehr in Wahrheit Gott verherrlichen, noch die eigentliche Frucht bringen, die der Heilige Geist wirkt! [Lies 4. Mos. 32,6-13.] O wieviel beständiges Forschen in der Schrift, wieviel Ringen und Flehen im Geiste ist doch notwendig, wenn wir die Höhe unserer Berufung erreichen und in Wirklichkeit bis ans Ende Gott preisen wollen. (Lies 1. Tim. 4,12.)

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