BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1950
April 1950

Samstag, 29. April 1950


1. Mose 12,4.5; Psalm 40,8; (Luther V. 9); Jesaja 48,18.19

Sofort, auf den Befehl Gottes, rüsteten sich Abraham und Sarah zum Aufbruch. Da gab es kein langes Besinnen und Überlegen. Man besprach sich nicht mit Fleisch und Blut, sondern der Tatgehorsam erfolgte sofort. Welch ein schlichter, gewaltiger Schritt! Wir müssen uns fragen: Wer von uns hätte denselben so selbstverständlich, so gründlich und schnell getan wie Abraham? Habe ich in meinem Leben überhaupt schon solch eingreifende Gehorsamstaten geleistet? und stets weitere sichtliche Schritte des Glaubens folgen lassen? [Lies Ps. 112,1-3; vgl. 1. Sam. 15,22.23.] In das Haus eines Gelehrten kam eines Tages ein Freund zu Besuch. Er traf im Wohnzimmer zunächst die kleine Tochter an und fragte unter anderem das Kind: „Was lernst du denn gerade jetzt bei deinem Vater?“ Die Kleine sah ihn eine ganze Weile mit ihren großen blauen Augen an, dann sagte sie: Gehorsam!“ – Kann ich das im Blick auf mein Christenleben sagen? – Mit ungehorsamen, eigenwilligen oder nachlässigen Leuten kann Gott nichts anfangen! Mit dem Augenblick der Berufung Abrahams trat Gott in dieses Leben als die einzig bestimmende und stark wirkende Macht ein! Immer wieder spricht der Herr Sein heiliges „Ich will!“ Abraham hat nur zu gehorchen; hatte er es im Grunde nicht leicht, einfach und gut auf diesem Wege? Gott übernimmt alle Verantwortung für dein Leben und deinen Weg, wenn es wirklich ein Leben des Vertrauensgehorsams ist. Wahrlich, es ist große Glückseligkeit, sich mit zerbrochenen Willen von dem herrlichen Willen Gottes leiten zu lassen!

O Wille, der das Beste will – komm, führ’ und leite mich allein!
Ich bin ein kleines, schwaches Kind, das nur in Dir kann stille sein.
Dein wunderbarer Wille, Gott – Ich nehm ihn im Triumphe an,
Und freudig spricht mein Glaube: Ja! Zu allem, was er fordern kann!

[Lies Gal. 1,15-24; vgl. Röm. 16,17-20.]

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