BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1950
April 1950

Freitag, 28. April 1950


1. Mose 12,2.3; Psalm 72,17-19

Die Segnung Gottes für Abraham lautet also: „Ich will dich zu einem großen Volk machen, und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!“ Wie erstaunlich hat Gott unserem Erzvater schon den ersten Teil dieser Verheißung wahrgemacht. Gar zahlreich sind die Nachkommen Abrahams überall in der weiten Welt! Nun ist wirklich die Zeit angebrochen, da Gott das Volk Israel in sein eigenes Land zurückbringt. Der Anfang hierzu ist bereits stark in Gange. Tausende von Juden kehren zurück in ihr altes Heimatland Palästina. Wir können die jetzige Lage des Volkes Israel am einfachsten im Propheten Hesekiel, Kap. 37,1-14, erkennen. Die „Totengebeine“ sind in Bewegung gekommen, sie rücken zusammen und wir sehen, daß sie mit Haut, Fleisch und Adern überzogen werden. Israel ist vor der ganzen Welt jetzt eine Nation geworden. Das gewaltigste geschichtliche Ereignis seit der Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi erleben wir in unseren Tagen! Am Samstag, den 15. Mai 1948, dem Tage vor Pfingsten, nachmittags 4 Uhr, wurde der „Staat Israel“ ausgerufen! Gleichzeitig ging über dem neuen Land die neue Flagge hoch – weiß mit blauen Streifen oben und unten. Und auf dem weißen Feld in der Mitte, der Goldene Davidstern! Wahrlich, die Entstehung und das Vorhandensein des „Staates Israel“ ist in unserer Zeit ein Wunder des Herrn, tatsächlich nur möglich durch das Eingreifen des lebendigen Gottes! Wir stehen wirklich vor einer großen Wende in der Weltgeschichte. Das Reich Israel ist wieder da. Dasselbe ist ein selbstständiger Staat, anerkannt in der ganzen politischen Welt! Der Feigenbaum ist saftig geworden und gewinnt Blätter!“ Jesus spricht: „An dem Feigenbaum lernt ein Gleichnis: Wenn seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist. Ebenso könnt ihr auch, wenn ihr all das eintreffen seht, gewiß sein, daß die Ereignisse, die Ich euch angekündigt habe, sehr nahe sind!“ [Lies Matth. 24,32-44.]

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