BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1950
April 1950

Sonntag, 16. April 1950


1. Mose 11,10-32; Amos 3,7; Epheser 1,8-11

Nachdem uns in Vers 1-9 unseres Kapitels die Zerstreuung der Menschheitsfamilie durch die Sprachverwirrung über die weite Erde berichtet worden ist, geht hier der Bericht auf Sem, den ältesten Sohn Noahs zurück. Und nun wird die gerade Stammlinie Sems weitergeführt bis auf Tarah, den Vater Abrahams. Der Heilige Geist, welcher den Sinn und Geist des Mose beim Schreiben seiner Bücher leitete [Lies 2. Tim. 3,16.17; 2. Petr. 1,21.], beabsichtigte ja von Anfang an, diese Stammlinie bis auf Abraham, auf David, ja auf Christus hinabzuführen. [Vgl. Matth. 1,1-17; Luk. 3,23-38; besonders Vers 36!] Aus diesem Grund ist auch dieser Teil unseres 11. Kapitels höchst bedeutsam! – Die hier folgenden Angaben [Vers 27-32] bereiten nun die Geschichte der Patriarchen vor. Wir freuen uns, nun das Leben Abrahams, des Vaters aller wahren Glaubenden studieren zu dürfen. Sicher ist die Geschichte Abrahams unserer aufmerksamen Betrachtung wert, damit auch wir nicht nur treue Knechte und Mägde Gottes werden, sondern auch heranwachsen zu wahren Freunden Gottes. Im Blick auf Abraham sagte der Herr nämlich: „Sollte Ich vor ihm verbergen, was Ich tun will? Wird doch Abraham gewißlich zu einer großen, mächtigen Nation werden, und es sollen in ihm gesegnet werden alle Völker der Erde!“ Es gilt hier das Wort: „Das Geheimnis des Herrn ist für die, die Ihn fürchten und Sein Bund, Seine vertraute Mitteilung ist bestimmt dazu, uns kundgetan zu werden!“ [Ps. 25,14; Spr. 3,32.] Die Geschichte Abrahams führt uns zurück zu der Zeit 2000 Jahre v. Christi Geburt, in die alte Stadt Ur in Chaldäa. Wir finden dieselbe am rechten Ufer des unteren Euphratflusses. Abrahams Vater war Tarah, ein umherziehender Nomadenfürst; er hatte sich hier in Ur niedergelassen. Tarah besaß große Herden – Schafe, Ziegen, Esel, Rinder und Kamele. Zur Besorgung derselben hatte er sicher einige hundert Knechte, wie ja auch Abraham später solche besaß. [Lies 1. Mose 14,14.]

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