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JAHRGANG 1948
November 1948

Montag, 6. / Dienstag, 7. Dezember 1948


1. Mose 2,1-3

Gott segnet also hier den siebenten Tag und heiligt ihn, und Er läßt die ganze Schöpfung daran teilnehmen. Durch Sein Segnen macht Er diesen siebenten Tag zu einem unversiegbaren Quell der Erquickung für die ganze Schöpfung. Er umgibt ihn mit einer besonderen Glorie für den ganzen Verlauf der nun anhebenden Geschichte des Menschen, indem Er auf die wunderbare Vollendung, die ewige Sabbatruhe des Volkes Gottes hinweist! Wir können es uns nicht anders denken, als daß Adam und Eva dieses kostbare Gut eines wöchentlichen Sabbats mit herausnehmen durften aus dem Paradiese in die Mühen und Schmerzen, die ihnen das Leben außerhalb des Gartens Gottes brachte. – Der spätere Sabbat, des Volkes Israel wie auch unser Sonntag findet seine Grundlage und Bedeutung bereits in diesem erhabenen Ruhetag Gottes. Die ganze irdische Schöpfung ist fortan in den Wechsel der Zeiten und unter das Gesetz der zeitlichen Entwicklung und Bewegung gestellt! Deshalb bedürfen alle Geschöpfe Gottes und insbesondere die Menschen nicht nur stets wiederkehrender Ruhezeiten, um sich zu erholen und zu erquicken – sie sollen auch neue Kräfte zu weiterer Arbeit und Entfaltung sammeln und streben zugleich einem großen, herrlichen Ziele zu, da alle Unruhe der Bewegung in die selige Ruhe der Vollendung übergehen wird. (Lies Hiob 14.1; Psalm 39.5-7; 42,5.11; Offb. 21,1-4.) Auf die kostbare ewige Ruhe und Herrlichkeit aller Erlösten deutet bereits das damalige Ruhen Gottes nach vollbrachtem Schöpfungswerke hin. Ja, die gesamte Schöpfung soll teilhaben an dieser Ruhe und Herrlichkeit: Entsprechend dem Plane Gottes „besteht sie sicher Aussicht, daß die gesamte Schöpfung einmal befreit werden wird von des Verderbens Knechtschaft. Sie soll Teil bekommen an der wunderbaren Freiheit, welche die Kinder Gottes im Stande ihrer Verherrlichung besitzen werden! Bis jetzt allerdings seufzt die Schöpfung noch und harrt mit Schmerzen einer Neugeburt entgegen. Ja, sie wartet sehnlich und voll Verlangen auf das Offenbarwerden der Kinder Gottes in ihrer wunderbaren Herrlichkeit!“ [Lies Römer 8, 18-23; 2. Kor. 5, 1-9.]

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