BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1948
Oktober 1948

Donnerstag, 21. / Freitag, 22. Oktober 1948


1. Mose 1,24.25; Psalm 36,5-10 [Luther 6-11]; 40,5

Das göttliche Schöpferwort, das die gestern genannten drei Tiergattungen mit ihren mannigfaltigen Einzelarten ins Dasein ruft, ergeht an die Erde: „Die Erde bringe hervor …!“ Während diese Worte mehr die alles hervorrufende Macht Gottes zeigen, stellt uns Vers 25 die verwirklichte Vollendung des Hervorgerufenen vor Augen: “und Gott machte das Getier der Erde nach seiner Art und das Vieh nach seiner Art und alles, was sich auf dem Erdboden regt, nach seiner Art!“ Man möchte sagen: die Entstehung der Landtiere erfolgt unter gleichsam mütterlicher Beteiligung der Erde wie in Vers 20 die Fische unter gleichsam mütterlicher Beteiligung des Meeres hervorgebracht wurden. Auch diese Erschaffung wird, wie alles Vorausgegangene, durch die göttliche Anerkennung bestätigt: „Und Gott sah, daß es gut war!“ Fürwahr, es ist etwas Wunderbares und Rätselhaftes um die Tiere. Und wir staunen über die unendliche Fülle, Schönheit, Verschiedenheit und Mannigfaltigkeit der schöpferischen Gedanken Gottes, die in der Tierwelt zum Ausdruck kommt und zur Wirklichkeit wird. (Lies 2. Mose 15,11; Psalm 71,14-23) Die gesamte Tierwelt war also vorhanden, ehe der Mensch geschaffen wurde! - Nun bedecken auch diese unzähligen Formen und Arten von Tieren, wie schon vorher die Pflanzenwelt, in ebenso erstaunlicher Schönheit und Mannigfaltigkeit die Erde. Ganze Reiche gibt es in der Tierwelt, von denen jedes seinen eigenen Typus trägt! Denken wir nur an die Unzahl von Fischarten und Vogelfamilien, an die der so winzigen Armfüßler und Moostierchen, an die Vierfüßler und die über 300 000 Insektenarten. Und jedes dieser Einzelbereiche ist wiederum in zahllose Gruppen und Familien eingeteilt, deren Mitglieder gemeinsame Grundgedanken und ein daraus hervorgehendes eigenes Gepräge Kennzeichnet. Wir möchten ausrufen: „O Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind Deine Gedanken und unausspürbar Deine Wege, o Gott!“ [Röm. 11,33.34; lies Jes. 40,12-18]

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