BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1934
Juni 1934

Sonntag, den 10. Juni 1934


Römer 8,1

„Also ist jetzt keinerlei Verdammnis (oder: kein Verdammungsurteil) für die, welche in Christus Jesus sind!“ Wir haben gesehen, wie Gott die Seele unter tiefen Läuterungen und Zerbrechungen zu gründlicher Sündenerkenntnis und Sündenbetrübnis geführt hat bis zu jenem Ausruf der Verzweiflung in Vers 24! – In Kapitel 7,25 knüpfte der Apostel in Kapitel 7,6 an: „Also diene ich selbst mit dem Sinne Gottes Gesetz; mit dem Fleische aber (stehe ich unter) der Sünde Gesetz!“ Und nun kommt die volle und dauernde Befreiung: Gott räumt mir ein für allemal diese kostbare Gnaden- und Sicherheitsstellung ein: „In Christo Jesu!“ – Wie oft finden wir in den Briefen der Apostel diese kostbaren Worte, mehr als 50 mal! – Aber wie wenig ist wohl vielen von uns die volle Bedeutung und Tragweite derselben aufgegangen! – „In Christo Jesu!“ das bedeutet, daß ich als ein Ihm Vertrauender für immer geborgen bin in Ihm – daß ich durch die Gnade eine ganz neue Stellung habe vor Gott für Zeit und Ewigkeit: „Denn durch den Gehorsam des Einen (Jesus Christus) sind die Vielen (alle wahren Glaubenden!) in die Stellung von Gerechten gesetzt worden“, wie sie vorher von Adams Fall her in die Stellung von Sündern gebracht worden waren! „Denn durch ein Opfer hat Christus auf immerdar vollkommen gerecht gemacht (ihrer Stellung und Annahme nach!), die durch Ihn geheiligt werden!“ Das wird uns durch den Heiligen Geist bezeugt. (Lies Römer 5,18.19; [Hebräer 10,10-18]) „In Christo Jesu“ ist uns auf immerdar unsere Sündenschuld vergeben. „In Christo Jesu, dem Geliebten“ , sind wir Gott angenehm und wohlgefällig gemacht auf ewig! (Lies Epheser 1,6; 4,32) – „In Christo Jesu“ sind wir Auserwählte, Heilige und Geliebte Gottes geworden – so viele von uns Christum angezogen haben! (1. Korinther 1,2; Epheser 1,1; Kolosser 3,12; Offenbarung 17,14) – In dem Augenblick, da ein Mensch sich in tiefer Reue und Buße unter das Kreuz Christi beugt und die herrliche Erlösung im Glauben annimmt, wird er „errettet aus der Gewaltherrschaft der Finsternis und versetzt in das Königreich des geliebten Sohnes Gottes!“ Mit dieser Errettung und Versetzung ist der Glaubende ausgewurzelt aus der Welt und aus seinem alten sündigen Wesen und eingepflanzt in den Garten Gottes - „eine Pflanzung zu Seiner Ergötzung“ – „ein Mensch des Wohlgefallens“!

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