BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1927
Februar 1927

Sonnabend, den 12. Februar 1927


4. Mose 28,1.2; Hebräer 13,15.16

Und der Herr sprach zu Mose: „Gebiete den Kindern Israel: Meine Opfergabe - Meine Speise zu Meinen Feueropfern - Mir zum lieblichen Geruch sollt ihr achthaben, Mir darzubringen zu ihrer bestimmten Zeit!“ Unser Gott macht an Sein erlöstes Volk heilige Ansprüche. Wie ein Hausherr, der seine Familie versorgt, beanspruchen kann, daß auch an seine Bedürfnisse gedacht werde, so spricht Gott hier zu Seinem Volke. Da Er Sein Volk geliebt, erlöst und in Seine heilige Gemeinschaft aufgenommen hat, sollen sie auch Sein liebendes Herz - Sein Verlangen befriedigen. Dies ist am besten ausgedrückt in dem Wort, das sich an jeden einzelnen von uns wendet: „Gib Mir, Mein Kind, dein Herz!“ Wenn wir aus innerstem Entschluß unserem Gott unser Herz gegeben haben, dann geben wir Ihm auch alles: unseren Willen, unsere Liebe, unser Leben, unsere Kräfte und Gaben, unser Hab und Gut und was Seine Liebe von uns fordern mag: es ist unsere höchste Ehre und Freude, Ihm mit allem zu dienen und zur Verfügung zu stehen! Wirklich? - Auch unsere Gebete sind, wenn wir lautere Kinder Gottes sind, unserem Gott ein angenehmes Opfer: „Das Opfer der Gesetzlosen ist dem Herrn ein Greuel; aber das Gebet der Aufrichtigen Sein Wohlgefallen!“ (Lies Ps. 141,1.2.) - Halten wir unsere regelmäßige Gebetszeit inne wie die Apostel (Apgesch. 3,1) und wie der große Prophet und Minister Daniel? (Dan. 6,11.) - Gott sieht ja sicher vor allem das Herz an; nur Herzensgebete, gewirkt durch den Heiligen Geist, haben Wert und Wirkung vor Ihm! Aber Er ist auch ein Gott der Ordnung; Er erwartet uns vor Seinem Gnadenthron regelmäßig! Er will ja auch nicht nur Bitten von uns entgegennehmen, sondern - wie es Heiligen geziemt - auch Danksagung, Huldigung, Anbetung: „Durch Jesus laßt uns Gott stets ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die Seinen Namen bekennen!“ - Wie oft brechen die Apostel mitten in ihren Briefen, am Anfang oder Schluß derselben, in einen Lobpreis Gottes aus! David spricht: „Opfer des Jubelschalls will ich opfern in Deinem Zelte - ich will singen und Psalmen singen dem Herrn! … Laß Dir doch wohlgefallen, Herr, die freiwilligen Opfer meines Mundes!“ -

Und wie ist es mit unseren Opfern des Wohltuns und des Mitteilens - mit unserer Fürsorge für Bedürftige - mit unseren Gaben und Unterstützungen für Gottes großes Rettungswerk auf Erden? Bringen wir sie regelmäßig? Richten wir uns nach 1. Kor. 16,1.2 u. 2. Kor. 8,7-11? Paulus suchte ganz gewiß nicht für sich Vorteile und Gaben; aber wenn geistlich gut stehende Kinder Gottes ihn als des Herrn Diener unterstützten, so nahm er es freimütig und dankbar an und sah darin eine liebliche Frucht für Gott, die den Gebern in Gottes Büchern gutgeschrieben wurde - einen duftenden Wohlgeruch, ein Gott angenehmes Opfer. [Lies Phil. 4,10-20.] Solche Opfer zur rechten Zeit und nicht kärglich dem Herrn darzubringen, wollen auch wir nicht vergessen!

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