BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1926
Februar 1926

Sonntag, den 21. Februar 1926


Maleachi 1,1-5; 5. Mose 4,34-40

Als Beweis Seiner Liebe zeigt Jehova also hin auf die Erwählung Jakobs zum Erben der Verheißung. Es ist durchaus keine Wahl nach dem Tun und Verhalten der betreffenden - weder im Blick auf Jakob noch auf Esau. Ehe sie geboren waren, hatte Gott bestimmt: „Der Größere soll dem Kleineren dienen!“ Esau war dadurch auch in keiner Weise zum Tun von Sünde bestimmt, wie manche behaupten. Im Gegenteil, das Recht der mit soviel Segnungen verbundenen Erstgeburt gehörte Esau. Was hätte aus ihm werden können - welch herrliche Aussichten standen ihm offen! Auch sein Vater Isaak hatte keinen anderen Gedanken, als ihm den ihm zustehenden Erstgeburtssegen zu geben! (Lies 1. Mos. 27,4.) Aber Esau hatte keinen Sinn - keine Wertschätzung für göttliche Segnungen und ewige Güter; er war irdisch und fleischlich gesinnt. Um ein Linsengericht verkaufte er seine Erstgeburtsrechte, die bis in die Ewigkeit hineingereicht hätten! (Lies 1. Mos. 25,27-34.) - Unverständige Menschen nennen Gott ungerecht, weil Er die Glaubenden von Ewigkeit her erwählt hat; sie bedenken nicht, daß Gott alle Menschen liebt und für alle die Erlösung in Christo geschenkt hat - daß Er alle retten will! Nicht an Gott, sondern an dem einzelnen Menschen liegt es, wenn er sich nicht retten läßt. Gott bietet ihm ewige Seligkeit an auf dem Weg der Buße und Bekehrung. Aber nur zu viele wagen es, Gott ein „Nein“ zu geben; wie Esau ziehen sie das Linsengericht vorübergehender Weltlust, fleischlicher Befriedigung oder die hohlen Ehren und Güter dieser Welt vor, verachten die dargebotene Gnade und gehen ewig verloren! (Hebr. 12,16.17; 1. Kor. 10,6-8.) Machst du es auch so?

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