BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1922
September 1922

Sonntag, den 3. September 1922


Haggai 1,7.8; Kolosser 1,9-14

Gott will also durch uns, Sein Volk, geehrt - verherrlicht werden. Das erlöste Israel bezeichnet Gott als „Bäume der Gerechtigkeit, eine Pflanzung des Herrn zu Seiner Verherrlichung“ und spricht: „Dieses Volk, das Ich Mir gebildet habe, sie sollen Meinen Ruhm erzählen!“ (Jes. 43,21; 61,3.) Und im Neuen Testament hören wir, daß Gott uns „zuvor bestimmt hat zur Kindschaft (Sohnschaft) durch Jesum Christum für sich selbst nach dem Wohlgefallen Seines Willens zum Preise der Herrlichkeit Seiner Gnade“. - Ja, daß wir ewiglich „zum Preise Seiner Herrlichkeit“ sein sollen. (Eph. 1,5.6.14.) Es ist also unsere Aufgabe, in unserem täglichen Wandel und Beruf „alles zur Ehre Gottes zu tun“ und auf Seine Verherrlichung bedacht zu sein. „Hierin wird Mein Vater verherrlicht, daß ihr viel Frucht bringet.“ Das beginnt beim Einfachsten und Nächstliegenden - besonders im Umgang mit unseren nächsten Angehörigen; das gibt sich vor allem da kund, wo wir uns im Alltagsleben bewegen. - Ach, wieviel Trachten nach eigener Ehre, wieviel Voranstellen der eigenen Interessen noch unter Gottes Volk! Lasset uns doch nicht länger „um eitle Ehre geizen, indem wir einander herausfordern oder einander beneiden!“ (Gal. 5,26; vgl. Phil. 2,1-11.)

Jesus, unser großer Heiland, gibt uns ein so vollkommenes Beispiel eines ganz auf Gottes Ehre gerichteten Herzens und Lebens. Er konnte sagen: „Ich suche nicht Ehre von Menschen! … Ich suche nicht Meine Ehre! Wer aus sich selbst redet, der sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre Dessen sucht, der ihn gesandt hat, dieser ist wahrhaftig und Ungerechtigkeit ist nicht in ihm!“ (Joh. 7,18.) Ja, am Schluß Seines Lebens konnte Er, der vollkommene Mensch, zum Vater sprechen: „Ich habe Dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe Ich vollbracht, welches Du Mir gegeben hast, daß Ich es tun sollte!“ (Lies Matth. 5,14-16; Kol. 3,17; 1. Kor. 10,31 - 11,1.)

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