BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1922
Juni 1922

Pfingstsonntag, den 4. Juni 1922


Römer 8,1-8; Sprüche 1,23; Jesaja 32,15; 44,1-5

„Der Geist der Herrlichkeit - der Geist Gottes ruht auf euch!“ so schreibt Petrus den durch viele Verfolgungsleiden gehenden Christen. Jeder wahre Gläubige hat den Geist Gottes. Doch muß erst durch göttliche Erziehung, durch Leiden und durch die Einwirkungen des Wortes Gottes Raum und Bahn gemacht werden für den Geist Gottes im inneren und äußeren Leben des Kindes Gottes. Der Heilige Geist muß immer mehr die Oberhand bekommen - die Leitung bekommen und dem ganzen Wesen und Tun des Gläubigen den Stempel aufdrücken. - Es ist sehr beachtenswert, daß Paulus in Röm. 8,2 so ganz persönlich von sich redet, während er in den Versen vor- und nachher von „uns“ spricht. Das wirkliche praktische Durchdrungenwerden von dem „Geiste des Lebens in Christo Jesu“, so daß der Gläubige ein vom Geist Gottes erfüllter und geleiteter Mensch wird, ist etwas, das nur durch ganze Hingabe, durch wirkliches Sich-Ausliefern an Gott erreicht wird! Leiden und Prüfungen sind ein wichtiges Hilfsmittel Gottes, um in unserem Herzen und Leben „gebahnte Wege“ zu schaffen für Gottes Geist und Gottes Willen und Gottes Leben. Darum wollen wir vor Leiden nicht zurückschrecken, sondern uns willig durch dieselben in Jesu Bild gestalten lassen. Die tägliche Einwirkung des im Kämmerlein aufgenommenen Wortes Gottes hat ihre hohe Bedeutung dabei! Herr Jesu, laß Deinen Geist tiefer, gründlicher in mir wirken, damit auch an mir der göttliche Stempel immer klarer zu sehen sei!

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