BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1921
Dezember 1921

Montag, den 5. Dezember 1921


Habakuk 3,1.2

Der Prophet ist tief ergriffen und von heiliger Furcht erfüllt durch die ihm gewordene Offenbarung. (Vgl. V. 16.) Hat er doch (Kap. 1 und 2) das furchtbare Gericht geschaut, welches der Herr ernstlich durch die Chaldäer an Seinem Bundesvolke Israel, hernach aber an den Chaldäern zu vollziehen beabsichtigte. - Der Gottesfürchtige weiß sich selbst zwar geborgen vor dem Gericht und in der Gemeinschaft mit dem heiligen Gott. Aber gerade weil er Gott nahe steht, empfindet er tief Gottes Erhabenheit und Heiligkeit. (Lies Jes. 66,1.2; Neh. 9,1-6; 10,1-6; Ps. 119,120.161; Spr. 28,14.) Er zittert für die, welche so verblendet und achtlos auf ihren Sündenwegen weitergehen - die nicht merken noch merken wollen, daß Gottes Zorn jeden Augenblick über sie hereinbrechen kann zu ewigem Verderben! - Paulus sagt: „Da wir nun den Schrecken des Herrn kennen, so überreden wir die Menschen! Gott aber sind wir offenbar geworden“ (d. h. unser eigenes Verhältnis zu Gott ist völlig klar und geordnet durch Seine Gnade)! - Dies ist die von Gott gewollte und geordnete heilige Stellung für jeden wahren Glaubenden. Möchten auch wir, „da wir ein unerschütterliches Reich empfangen, Gnade haben, durch welche wir Gott wohlgefällig dienen mögen; denn auch unser Gott ist ein verzehrendes Feuer!“

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