BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1921
Januar 1921

Freitag, den 28. Januar 1921


Nahum 1,15 (Luther 2,1)

Wenn schon die Besiegung und Vernichtung Ninives für das alttestamentliche Gottesvolk solch eine Ursache zum Jubeln und Sich-freuen bildete - wie unendlich viel höher und herrlicher ist der Sieg und Triumph unseres Herrn Jesu Christi zu besingen und zu feiern - Sein Sieg über den ältesten und furchtbarsten Feind und Verderber der Menschheit, von welchem die schrecklichsten Tyrannen und Bedrücker der Weltgeschichte nur schwache Abbilder sind! Deshalb wendet auch der Apostel Paulus unseren Vers ohne weiteres an auf die Boten, welche die Heils- und Friedensbotschaft von Jesus verkündigen - die gute Botschaft von Seinem ewig herrlichen Sieg über die Sünde und den Teufel, über den Tod und die Hölle! Ja, im Blick auf die Friedensboten des Evangeliums ruft Paulus aus: „Wie lieblich sind die Füße derer, welche das Evangelium des Friedens verkündigen - welche das Evangelium des Guten verkündigen!“ (Röm. 10,15.) - Für wen ist denn die Botschaft von Jesus solch eine unaussprechlich gute, tröstliche und herrliche Botschaft? O nur für die, welche die furchtbare Knechtschaft Satans und der Sünde fühlen - welche unter dem Druck der Schuld und des belasteten Gewissens leiden und ihn nicht länger ertragen können und wollen, welche genug haben von dem Dienst der Eitelkeit und der Sünde und sich doch nicht selbst erlösen können! Sie nehmen das Evangelium von der durch Jesus vollbrachten Erlösung auf wie ausgedörrtes Land den milden, erquickenden Regen - wie ein Verschmachtender den erlösenden, stärkenden Labetrunk!

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