BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1921
Januar 1921

Donnerstag, den 20. Januar 1921


Nahum 1,7

Mitten in die furchtbaren Gerichtsdrohungen für die Feinde ist dieses Gnaden- und Heilswort für die Freunde Gottes hineingesetzt wie ein leuchtender Diamant in schwarzen Grund. O, warum erfahren es nicht alle Menschen, daß der Herr so gütig ist? Weil sie diese Güte, die auch ihnen nahetritt, von sich stoßen, nichts von ihr wissen wollen - blind an ihr vorübergehen. Niemandem wollte Gottes Herz sich anders erweisen als gütig: „Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist - wohl dem, der auf Ihn traut!“ Ja, da haben wir die Ursache, warum so viele Menschen die Güte Gottes wenig erfahren, gar nicht erkennen: sie vertrauen Ihm nicht - sie bringen Ihm Mißtrauen entgegen. Wenn dir ein Mensch kein Vertrauen entgegenbringt, kannst du ihm die Liebe und Güte, die du im Herzen für ihn hegst, zeigen? Du wirst dich darin sehr behindert fühlen. So hindern die meisten Menschen unseren Gott, welcher die Liebe Selber ist, Sich ihnen als solche zu erzeigen; sie hindern Ihn durch ihr Mißtrauen, sie glauben nicht, daß Er so gütig ist. Und ach, oft schmecken Seine eigenen Kinder so wenig von Seiner Güte, weil sie Ihn so wenig kennen - Ihm so wenig vertrauen! Tue doch du dein Herz weit auf für deinen Gott; dann wird dein Mund bald überfließen vom Lobpreis Seiner Güte! „Wie groß ist Deine Güte, welche Du aufbewahrt hast denen, die Dich fürchten - gewirkt für die, die auf Dich trauen angesichts der Menschenkinder!“ (Ps. 31,19; vgl. V. 20 mit Nah. 1,7.)

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