BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1919
November 1919

Donnerstag, den 13. November 1919


4. Mose 4,7.8; 2. Mose 25,23-30

Ehe die Schüsseln und Spendschalen auf den goldenen Tisch gesetzt wurden, wurde derselbe bedeckt mit einem Tuch von blauem Purpur, das in der Größe genau in den „Kranz“ oder hochstehenden Rand des Tisches hineinpassen mußte. Viererlei Schüsseln und Schalen kamen auf den Tisch in zwölffacher Ausführung; dieselben wurden als Einweihungsgabe gestiftet von den zwölf Stammesfürsten Israels (Kap. 7,10-86.) 1. Zwölf große, silberne, flache Schlüsseln, auf welche die Schaubrote gelegt wurden, das Gewicht der einzelnen Schüssel 130 Sekel. 2. Zwölf kleinere, silberne Sprengschalen, in welche der Wein kam, welcher manchen Opfern beigefügt wurde; das Gewicht der einzelnen Schale 70 Sekel. 3. Zwölf kleine, goldene Spendschalen, welche mit dem Rauchwerk gefüllt wurden, das auf die Schaubrote gelegt wurde, um ihnen Wohlgeruch zu verleihen; das Gewicht der einzelnen Schale 10 Sekel Gold. 4. Zwölf (jedenfalls silberne) Kannen, in welchen der Wein ins Heiligtum getragen und aus welchen er in die silbernen Sprengschalen (vergl. 2) geschüttet wurde.

Daß der goldene Tisch zuerst mit einer blauen Decke bedeckt wurde, erinnert uns von neuem daran, daß Christus, welcher Seine Erlösten in Gerechtigkeit und Herrlichkeit vor Gott vertritt und darstellt, der himmlische Herr ist - Er, der vom Himmel kam, hier auf Erden ein Leben führte, das mit dem Himmel im Einklang stand und nun im Himmel für uns lebt und allezeit bittet! Wie leicht vergessen wir das - obgleich es ein so starker Halt und Trost für unser Herz ist - daß unser Herr Jesus jetzt im Himmel jeden Augenblick mit uns, Seinen Erlösten, beschäftigt ist, und uns keinen Augenblick versäumt oder vergißt! - All die Schüsseln, Spend- und Sprengschalen waren entweder von Silber oder von Gold. Das weist uns darauf hin, daß - was immer von uns Gläubigen Gott dargebracht wird an Ehre, an Lob, an Frucht, an Hingebung und Dienst - Ihm nur deshalb so wohlgefällig und angenehm ist, weil das Lösegeld für unsere Sünden bezahlt, weil die kostbare Erlösung vollendet ist (das Silber in der Stiftshütte und im Tempel deutet ja stets auf die vollbrachte Erlösung hin!) und weil die Herrlichkeit Gottes (das Gold stellt die göttliche Herrlichkeit dar!) sich in dieser vollbrachten Erlösung zeigt!

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