BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1918
Dezember 1918

Montag, den 2. Dezember 1918


3. Mose 26,18-26

Die wenigsten Menschen, ja auch nur wenige Gläubige machen es sich klar und stellen es sich vor Augen, welch furchtbare Sünde der Ungehorsam ist und daß Gott gar erschrecklich ist in Seinem gerechten Zorn über die Widerspenstigkeit und Herzenshärtigkeit solcher, die Seinen Willen wissen, aber nicht tun! Unser Gott ist sehr langmütig und zögert mit Seinem Gericht häufig jahre-, ja jahrzehntelang. Kommt dasselbe aber, so ist es über die Maßen furchtbar! – Siebenfache Strafe droht Jehova hier Seinem ungehorsamen Volke an; denn „der Knecht, der den Willen seines Herrn wußte und sich nicht bereitet, noch nach Seinem Willen getan hat, wird mit vielen Schlägen geschlagen werden“. (Luk. 12,47.) – Gott sagt dem Volke an, daß Er wissen werde, ihren starren Hochmut zu brechen. Dürre und Unfruchtbarkeit des Landes, wilde Tiere, welche Kinder und Vieh rauben, das Kriegsschwert, Pest und Hungersnot – das sind die furchtbaren Strafgerichte, die das Volk um seines maßlosen Eigensinnes, Widerspruchs und Ungehorsams willen treffen werden. – Tatsächlich ist auch dies alles über Israel und Juda gekommen, als es unter seinen Königen immer gottloser, götzendienerischer und frecher wurde. – Möge der Heilige Geist in unseren – der Kinder Gottes – Herzen Furcht und Zittern wecken, daß wir vor dem kleinsten Ungehorsam, vor der geringsten Herzensverhärtung zurückschrecken – vielmehr in heiliger Ehrfurcht und dankbarer Liebe unserem Gott gehorsame und vertrauende Kinder seien, die ihre Freude finden im täglichen Tun Seines Willens, sowohl in kleinen als in großen Dingen!

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