BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

(www.wol-blz.net)

Suchen nach:
Startseite -- Jahrgänge -- 1918 -- 3. Dezember 1918
Diese BLZ Andacht: -- IM ORIGINAL -- Erweitert?

Voriger Tag -- Nächster Tag

JAHRGANG 1918
Dezember 1918

Dienstag, den 3. Dezember 1918


3. Mose 26,27-35

Vers 27-39 stellt uns den Höhepunkt der göttlichen Strafgerichte über Israel dar. Und zu diesen kam es, als das Maß der Widerspenstigkeit und Sünde Israels überlief. – Als Gipfel des Jammers und Elends wird das Essen des Fleisches der eigenen Kinder genannt. Schon bei der Belagerung Samarias durch die Syrer kam dies Furchtbare vor (2. Kön. 6,26-30), viel allgemeiner aber geschah es, als Jerusalem im Jahre 70 n. Chr. durch die Römer belagert und eingenommen wurde – die Strafe der Juden wegen der Verwerfung und Kreuzigung des Sohnes Gottes! – Doch schon bei der Wegführung Israels und Judas in die Gefangenschaft im 8. und 7. Jahrhundert vor Christo geschah, was ihnen hier vorausgesagt wird – daß Gott die Stätten und Gegenstände ihres Götzendienstes schänden und zerstören, ihre Städte und Heiligtümer veröden, ihr Land verwüsten ließ in einer Weise, daß selbst ihre Feinde sich darüber entsetzten – V. 34.35: Während der Gefangenschaft des Volkes sollte der Boden des Landes Kanaan die Ruhe genießen, die das Volk ihm nicht gewährt hatte an den von Gott verordneten Sabbaten. Neben anderen schweren Verfehlungen sollte also auch die Mißachtung des Sabbats, das irdische Schaffen und Treiben an demselben, heimgesucht werden an Israel! – Gott steht zu Seinem Worte und wird es in jeder Hinsicht wahr machen; das wollen wir uns auch heute gesagt sein lassen. Er wird nicht nur all Seine herrlichen Verheißungen, sondern ebenso auch Seine Strafandrohungen erfüllen! „Ist Mein Wort nicht also – wie Feuer, spricht Jehova, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?“ (Jer. 23,29.)

www.WoL-BLZ.net

Zuletzt geändert am 03.08.2018 12:27 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)