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JAHRGANG 1918
Mai 1918

Freitag, den 24. Mai 1918


Joel 3,18 (Luther 4,18)

An dem herrlichen Tage Jehovas, welcher durch Gericht und durch Beseitigung aller Ungerechtigkeit auf Erden eingeleitet worden ist und tausend Jahre währen soll (2. Petr. 3,8), sollen die Berge und Täler des Landes Israel mit überreicher Fruchtbarkeit gesegnet werden. (Lies Jes. 35,1.2; 55,12.13; Amos 9,13.14.) Heuschreckenplagen, Dürre und andere Strafgerichte gibt es dann nicht mehr. - Aus dem Tempel Jehovas fließt eine Quelle hervor, die - zum starken Fluß geworden - das Land zu einem Garten Gottes macht und selbst das unfruchtbare Jordantal oberhalb des Toten Meeres, das Sittimtal, zur Fruchtbarkeit umwandelt.*) Das erinnert an den vierfachen Strom, der vor dem Sündenfall vom Garten Eden ausging. (1. Mos. 2,10-14.) Vor allem aber dürfen wir uns freuen auf den „Strom von Lebenswasser, glänzend wie Kristall“, der im himmlischen Jerusalem hervorgeht aus dem Throne Gottes und des Lammes. Dieser Strom fließt schon jetzt und alle Dürstenden werden eingeladen, zu diesem erquickenden Wasser zu kommen, das allein die Seele heilt für Zeit und Ewigkeit! - Wenn ein Menschenleben durch die Sünde auch gänzlich verdorrt und verdorben ist - das Evangelium von Jesus, die Botschaft des Heils und des Lebens in Ihm, vermag alles neu zu schaffen und den in Sünden toten Menschen mit göttlichem, ewigem Leben zu erfüllen, daß sein Leben hier auf Erden inmitten all des Verderbens ein Garten Gottes wird und liebliche Früchte bringt zum Preise der mächtigen Gnade Gottes.

O Seele, ich bitte dich, komm und such diesen herrlichen Strom,
Sein Wasser fließt frei und mächtiglich; o glaub’s - es fließet für dich!
*) Aus Hes. 47,1-12 und Sach. 14,8 erfahren wir, daß jene Quelle aus dem Tempel sich teilen und zu einem Doppelfluß werden wird. Die eine Hälfte desselben soll sich ins Tote Meer ergießen und dieses samt seiner Umgegend - also auch das nördlich anschließende Sittimtal - mit neuem Leben und neuer Fruchtbarkeit erfüllen. Die andere Hälfte des Flusses wird nach Westen fließen und ins „hintere“, d. h. Mittelländische Meer münden und auf ihrem Wege durch das Land gleichfalls Blüte und Frucht schaffen.

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