BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1918
Februar 1918

Donnerstag, den 14. Februar 1918


Hosea 13,9-12

„Israel, du bringst dich ins Unglück; denn dein Heil steht allein bei Mir!“ (Luther-Übersetzung.) So ruft Gott in höchstem Ernst warnend, in größter Liebe bittend Seinem Volke zu, ob es nicht noch in letzter Stunde hören und sich vor Ihm beugen und bei Ihm bergen will vor dem endgültigen Sturz in den Abgrund. - „Ins Verderben stürzt es dich, daß du gegen Mich, deine Hilfe, bist!“ Das ruft der Herr Jesus all den Tausenden einzelner auch in unserem Volk und Land zu, die Ihn, den alleinigen Erretter, von sich stoßen. Ach, sie rennen ja in ihr eigenes ewiges Unglück und Verderben, wenn sie Jesus, den Sohn Gottes, verschmähen! - V. 10: Ursprünglich war Jehova Selbst der König Israels gewesen. Aber schon in Samuels Tagen hatten sie einen menschlichen König „wie die Heiden“ gefordert, und Gott hatte ihnen den Willen getan. Später wiederum hatten sich die zehn Stämme losgerissen von dem von Gott erwählten Hause Davids, und seither hatten sie Könige eingesetzt nach ihrem Gutdünken; doch keiner derselben bot dem Volke tatkräftige Hilfe, wenn sie von Feinden bedrängt und bedroht waren. Jetzt war die Zeit nahe, da das Königtum des Zehnstämmereiches endgültig von Gott gerichtet, das Reich Israel vernichtet werden sollte. - Auf diesen Tag der Vergeltung blieben des Volkes Ungerechtigkeiten und Missetaten aufbewahrt. Gott hatte dieselben vorläufig ungestraft durchgehen lassen; aber Er kündigt ihnen dafür ein um so furchtbareres endgültiges Strafgericht an. So ist es auch heute noch. Wenn die Menschen sich durch Gottes Wort und Geist nicht mehr strafen, d. h. zur Buße und Umkehr führen lassen wollen, so häufen sie sich durch ihre Störrigkeit und Unbußfertigkeit Zorn und Strafe auf auf jenen großen Tag des Gerichts, wo es keine Gnade, kein Erbarmen mehr gibt! (Röm. 2,5.6.)

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