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JAHRGANG 1917
November 1917

Samstag, den 3. November 1917


1. Thessalonicher 3,11-13

Während Paulus, durch den Heiligen Geist geleitet, in Vers 11 und 13 die Person des Vaters von der des Sohnes unterscheidet (vergl. Auch Kap. 1,1.3.9-10) im Blick auf die Gläubigen, spricht er an vielen anderen stellen, wo es sich um die Trennung vom Bösen, um den Gegensatz von Kindern Gottes und Kindern der Welt handelt oder um den Kampf zwischen Gott und Satan, nur von Gott (Vergl. Z.B. Kap. 4,1.3.5.7-9). Mit anderen Worten: Der unbekehrte Mensch hat es mit dem heiligen Gott zu tun, den er noch nicht kennt, der Sich in Christo ihm offenbaren will. Dagegen ein bekehrter Christ, ein Kind Gottes, kennt Gott den Vater und Jesum, den Sohn Gottes. Paulus wünschte für die Gläubigen nicht ein halbes und lahmes Christentum, sondern eine völlige Darstellung des neuen Lebens vor den Augen der Welt. Was erbittet er für diese seinen geistlichen Kindern? Eine überströmende Liebe gegeneinander und gegen alle Menschen und Herzen, tadellos in Heiligkeit befestigt bei der Ankunft des HErrn. Die Kinder Gottes sollten, von aller bewussten Sünde bewahrt, in einer dauernden und ungetrübten Lebensgemeinschaft mit ihren HErrn stehen. Dies ist auch der Wille Gottes gegen uns. Möchten wir, so viele unter uns dem HErrn gehören, diese grosse und verheissene Gabe glaubend ergreifen: In Heiligkeit vor Gott zu wandeln!

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