BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1917
November 1917

Freitag, den 2. November 1917


1. Thessalonicher 3,6-10

Timotheus war mit guter Botschaft von dem Glauben und der Liebe der Thessalonicher nach Korinth zurückgekehrt, wo Paulus selbst in mancherlei Drangsal stand durch die Feindschaft der Juden. Es waren die Tage, in welchen der HErr eines Nachts zu Paulus sprach: „Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! Denn ich bin mit dir, und niemand soll dich angreifen, dir Übles zu tun; denn Ich habe ein grosses Volk in dieser Stadt.“ (Apg 18,9-10). Alles, was Timotheus aus Thessalonich berichtete, erquickte den Apostel. Welch tiefer Dank entströmt seinem Herzen für die Bewährung der Gläubigen! Dennoch begehrte er, persönlich nach Thessalonich zu kommen, um zu vollenden, was an ihrem Glauben mangelte. Er wünschte, nicht ein halbes Werk an ihnen getan zu haben, sondern sie zurückzulassen als wohlgerüstete und bewährte Streiter für den HErrn. Sie waren noch schwach in der Erkenntnis und Erfahrung, denn sie waren noch jung im Glauben; doch hat er viel Ermutigung, Lob und Dank im Blick auf diese Geschwister. Sein von Liebe überströmendes Herz redet viel von dem, was fehlte. Der Heilige Geist lehrte ihn, die Gläubigen in so viele Drangsal zu ermutigen, nicht zu entmutigen. Wir finden etwas Ähnliches in den sieben Sendschreiben; da, wo die tiefsten Prüfungen sind: In Smyrna, in Philadelphia hat der HErr nur Anerkennung und Ermutigung, aber ernsten Tadel bei Laodicäa, wo man in Weltförmigkeit dahinging. Liebevolle Eltern trösten und ermutigen ihre Kinder in Tagen der Schmerzen – so handelte auch Paulus, so handelt der HErr; da haben wir zu lernen!

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