BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1917
Juni 1917

Donnerstag, den 7. Juni 1917


3. Mose 19,18

Das natürliche, vom Satan beherrschte Menschenherz glaubt, über eine erfahrene Beleidigung durch Rache zur Ruhe zu kommen. Doch seinen Kindern ruft der Gott aller Gnade zu: „Rächet nie euch selbst, Geliebte!“ (Lies Röm. 12,19.21) – Wir sollen auch einander nichts nachtragen. O, wie viel und wie lange tragen Kinder Gottes oft einander nach – man hat nicht von Herzen vergeben! Meinen wir, der HErr werde u n s seine tragende, vergebende Gnade erfahren lassen, wenn wir nicht völlig vergeben? (Lies Matth. 18,21-35; Mark. 11,25-26). Sind wir nicht berufen, einander so zu vergeben, wie unser Gott in Christo uns vergeben hat – nämlich so völlig, daß Er alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres geworfen hat und ihrer nie mehr gedenkt? (Kol. 3,13; Hebr. 10,17). Schon im Alten Bunde forderte Gott, daß der Israelit „seinen Nächsten liebe, wie sich selbst“. Wir wollen einmal stille stehen und überlegen, was das im praktischen Leben heißt! – Unser Herr Jesus ging unendlich weiter – Er hat uns geliebt und Sich Selbst für uns hingegeben! Jetzt darf unsere Nächstenliebe der Seinigen ähnlich werden; Es wird uns gesagt: „Auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben darzulegen!“ Da wir aber nicht häufig auf solche Probe gestellt werden, so wird uns gezeigt, worin sich unsere Nächstenliebe wieder und wieder betätigen kann: im praktischen Wohltun und Mitteilen den Bedürftigen gegenüber! (Lies 1. Joh. 3,16-17) Möge doch die Liebe Christi unsere Herzen brennend machen und drängen zum Dienst aufopfernder Nächstenliebe! Auch dieses Gebot bekräftigt der HErr mit seiner besonderen Autorität.

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