BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1916
Januar 1916

Freitag, den 7. Januar 1916


3. Mose 11,1-2

Gott gab Seinem aus Ägypten erlösten Volke Israel genaue Vorschriften hinsichtlich ihrer Nahrung. Im Neuen Testament – besonders im Römer- und Galaterbrief – werden die gläubigen Christen klar belehrt, daß sie durch den Tod und die Auferstehung Christi völlig von den Vorschriften des Gesetzes befreit sind! Der Apostel Petrus wurde hierüber durch ein „Gesicht“ besonders eindrücklich unterwiesen. Und in einer feierlichen Beratungsversammlung in Jerusalem stellten die Apostel einmütig fest, daß diejenigen, welche sich aus den Nationen der Welt zu Gott bekehren, in keiner Weise unter das Joch des Gesetzes gebracht werden sollen, da dies ein Gott-Versuchen ist. Von Anordnungen mehr äußerer Art ist das Sich-Enthalten von Götzenopfern, von Blut, von Ersticktem und von Hurerei das einzige, was aus der Zeit des Gesetzes in die Zeit der Gnade mit hinübergenommen werden sollte. (Lies Apostelg. Kap. 10 u. 15, besond. V. 10,28.29.) Für alle Kinder Gottes der Jetztzeit ist es von der größten Bedeutung, zu erkennen, daß Gott sie nicht unter Gesetz gestellt hat. Wenn ein Christ – beeinflußt durch die von Jugend auf erhaltene Belehrung – sich unter das Gesetz von Sinai stellt, so bildet dies ein großes Hindernis für die Entfaltung seines inneren Lebens. Das Gesetz gibt uns keine Kraft, den Willen Gottes zu tun; im Gegenteil, es hindert uns, in der heiligen und glückseligen Freiheit zu wandeln, für welche Christus uns freigemacht hat! (Lies Gal. 5,1-4; vergl. 1. Tim. 1,5-11; Kol. 2,16-23.)

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