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JAHRGANG 1916
Januar 1916

Sonnabend, den 8. Januar 1916


3. Mose 11,3a

In den Merkmalen der reinen Tiere sehen wir geistliche Eigenschaften vorgebildet, die Gott in den Gläubigen wirkt und die Er in ihrem Charakter und Wandel zum Ausdruck gebracht sehen will.

Die gespaltenen Hufe ermöglichen den Tieren ein vorsichtiges Auftreten. Man denke an den weichen Tritt eines Ochsen oder eines Schafes im Gegensatz zu dem harten Hufschlag des Pferdes! So ist ein Wiedergeborener, d.h. ein Mensch, der durch eine aufrichtige Bekehrung zu Gott gekommen ist, zu erkennen an seinem Wandel. Ein solcher geht nicht mehr eigenwillig, ungestüm und ungehorsam voran auf Wegen der Welt und der Sünde, sondern richtet seinen Weg ein nach dem Willen Gottes und wandelt als ein neuer Mensch vorsichtig in dieser Welt, da auf Schritt und Tritt Versuchung lauert und Fuß und Herz so leicht umgarnt und beschmutzt wird von der Sünde und den Dingen dieses Zeitlaufes! (Spr. 14,8; Psalm 32,8-9; Eph. 5,15; Kol. 4,5-6.) – Die ganze Heilige Schrift stellt uns den Gegensatz vor Augen zwischen dem Wandel eines natürlichen Menschen, der stets und in allen Fällen „nach dem Fleische“ sein wird, und dem geheiligten Wandel des Erlösten, welcher sich durch die Wirkung des Heiligen Geistes gestaltet nach dem Wort und Willen Gottes und dem Vorbild des Herrn Jesu! (Psalm 1,1-6; Spr. 4,18-19; Eph. 4,17-24; Tit. 2,11-14)

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