BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1915
Oktober 1915

Mittwoch, 20. Oktober 1915


3. Mose 9,22-24

Nachdem die Opfer für das Volk am ehernen Altar im Vorhof der Stiftshütte dargebracht worden waren, wandte Aaron sich zu dem versammelten Volke und segnete sie im Namen des Herrn – wir dürfen wohl annehmen, mit dem Segensspruch, der in 4. Mose 6,23-27 angeordnet wird: „Jehova segne dich und behüte dich! Jehova lasse Sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig! Jehova erhebe Sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!“ Hierauf gingen Mose und Aaron in das Heiligtum hinein und kamen wieder heraus, um in noch herrlicherer Weise das Volk zu segnen. Feuer ging aus vor Jehova und verzehrte das Opfer, so daß das Volk seiner Annahme bei Gott völlig versichert war. (Vergl. 1. Chron. 21,26; 2. Chron. 7,1; 1. Kön. 18,38.) Kann es uns wundern, daß sie anbetend auf ihr Angesicht sanken? Wird es nicht, wenn der Herr Jesus Sich neu Seinem Volke Israel zuwendet, auch eine Segnung in stets vermehrter Fülle bedeuten? Vom Himmel aus wird der Herr zunächst als barmherziger und treuer Hoherpriester das bußfertige Volk segnen, indem sie – noch in der schweren Prüfungszeit stehend – den Wert und die Bedeutung Seines Opfers von Golgatha im Glauben erfassen und Ihm vertrauen werden, ohne Ihn mit leiblichen Augen geschaut zu haben. Danach aber wird Er, die Mose und Aaron, in der doppelten Würde des Königs und des Priesters ihnen sichtbar erscheinen, aus dem oberen Heiligtum „kommend mit den Wolken des Himmels“. Dann werden sie die Herrlichkeit Gottes in Ihm, ihrem Erlöser und Messias, völlig erkennen und jauchzend und anbetend vor Ihm niedersinken. (Lies Sach. 6,12-13; Ps. 110.)

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