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JAHRGANG 1915
Juli 1915

Donnerstag, den 15. Juli 1915


3. Mose 7,18

Nach dem zweiten Tage noch vor dem Fleisch des Friedensopfers zu essen, war nicht wohlgefällig vor Gott. Dem entspricht es heute, wenn jemand glaubt, mit Gott Gemeinschaft zu haben und Ihm wohlgefällig sein zu können ohne Christum und Seinen Opfertod. Gott erklärt, daß Ihm das ein Greuel ist. Nichts hat Wert in Gottes Augen, was nicht in Verbindung mit Jesus steht. In dieser Zeit des großen Krieges haben zahllose Menschen von neuem gelernt, in der Not zu Gott zu beten. Dafür wollen wir von Herzen dankbar sein und vertrauen, daß viele von ihnen durch Gottes Gnade auch noch einen Schritt – den wichtigsten – weiter geführt werden und dem Sohne Gottes als ihrem Erlöser huldigend sich beugen. Leider aber gibt es unter denen, die jetzt von neuem Gottes Dasein anerkennen und Seine Hilfe anrufen und auch erfahren, so manche, die von Jesus, dem Sohne Gottes, und von Seinem Versöhnungswerk am Kreuze nichts wissen wollen. Aber wir hören: „Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der Ihn gesandt hat“ (Joh. 5,23; vergl. 1. Joh. 2,23). Solcher Menschen Urteil ist schon gesprochen: sie werden „ihre Ungerechtigkeit tragen“, d. h. sich dafür zu verantworten haben vor Gottes Richterthron.

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