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DIE PSALMEN

96 - Singet dem HERRN, alle Welt! (Psalm 96,1-13)


PSALM 96,4-10

4 Denn der HERR ist groß und hoch zu loben, wunderbar über alle Götter. 5 Denn alle Götter der Völker sind Götzen; aber der HERR hat den Himmel gemacht. 6 Es stehet herrlich und prächtig vor ihm und gehet gewaltig und löblich zu in seinem Heiligtum. 7 Ihr Völker, bringet her dem HERRN, bringet her dem HERRN Ehre und Macht. 8 Bringet her dem HERRN die Ehre seines Namens; bringet Geschenke und kommt in seine Vorhöfe! 9 Betet an den HERRN in heiligem Schmuck; es fürchte ihn alle Welt! 10 Saget unter den Heiden, daß der HERR König sei und habe sein Reich, soweit die Welt ist, bereitet, daß es bleiben soll, und richtet die Völker recht.

Wir hier in der Christenheit können uns kaum einen Begriff machen von der Macht und dem Einfluß Satans und seiner bösen Geister in der Heidenwelt. Von welch beständiger Furcht vor ihren Götzen und Geistern sind z.B. die Millionen Chinesen gejagt und geplagt! Und unter welch entsetzlichem Sündendienst schlimmster Art werden die Tausende indischer Frauen, Mädchen und Kinder geknechtet durch ihre Religion! In welcher Dunkelheit, Sündenknechtschaft und Verschlossenheit schmachtet die Welt des Islam! – Was tue ich, damit das befreiende Evangelium von Jesus, dem mächtigen, liebevollen Erlöser, hinausdringt in den namenlosen Jammer und die hoffnungslose Finsternis der Heidenwelt? Wer in Wahrheit ringt und betet für die Millionen Seelen und die Arbeit des Herrn draußen, der gibt uach dafür und hilft dazu, daß die Kraft und die Zahl der Arbeiter und Arbeiterinnen zunimmt. Ja, manches Kind Gottes wird vor allem sich selbst dem Herrn stellen als Werkzeug zu Seinem Dienst in der Ferne! – Nur wenn unsere eigene Seele hingenommen ist von der Liebe und Herrlichkeit unseres Heilandes, können wir auch mit Kraft in der Freude des Heiligen Geistes anderen die Kostbarkeit Seines Namens und Seiner Gnade verkündigen! – Unter großen Schwierigkeiten, aber auch großen Segnungen werden in der kommenden Drangsalszeit bekehrte Juden als Missionare zu den fernen Nationen ziehen und ihnen die gute Botschaft von dem nahen Kommen Christi zur Aufrichtung Seines Reiches bringen. Und ganze Völker und Völkerstämme werden dieser kraftvollen Verkündigung glauben und sich entschließen, dem kommenden König der Könige und Herrn der Herren zu huldigen! (Vergl. Jes. 24,14-16.)

Jesaja 24,14-16 -- 14 Dieselben heben ihre Stimme auf und rühmen und jauchzen vom Meer her über der Herrlichkeit des HERRN. 15 So preiset nun den HERRN in den Gründen, in den Inseln des Meeres den Namen des HERRN, des Gottes Israels. 16 Wir hören Lobgesänge vom Ende der Erde zu Ehren dem Gerechten. Und ich muß sagen: Wie bin ich aber so elend! wie bin ich aber so elend! Weh mir! denn es rauben die Räuber, ja immerfort rauben die Räuber.

Von dieser Verkündigung des „Evangelium des Reiches“ und deren wunderbarem Erfolge reden unsere heutigen Verse. Das Haus des Herrn in Jerusalem (der jüdische Tempel) wird dann der Sammelpunkt und die Anbetungsstätte für alle Nationen sein! (Jes. 2,1-4; Sach. 14,16-19.)

Jesaja 2,1-4 -- 1 Dies ist's, das Jesaja, der Sohn des Amoz, sah von Juda und Jerusalem: 2 Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des HERRN Haus ist, fest stehen, höher denn alle Berge, und über alle Hügel erhaben werden, und werden alle Heiden dazu laufen 3 und viele Völker hingehen und sagen: Kommt, laßt uns auf den Berg des HERRN gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, daß er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen, und des HERRN Wort von Jerusalem. 4 Und er wird richten unter den Heiden und strafen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk gegen das andere ein Schwert aufheben, und werden hinfort nicht mehr kriegen lernen. / Sprüche 14,16-19 -- 16 Ein Weiser fürchtet sich und meidet das Arge; ein Narr aber fährt trotzig hindurch. 17 Ein Ungeduldiger handelt töricht; aber ein Bedächtiger haßt es. 18 Die Unverständigen erben Narrheit; aber es ist der Klugen Krone, vorsichtig handeln. 19 Die Bösen müssen sich bücken vor dem Guten und die Gottlosen in den Toren des Gerechten.

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Zuletzt geändert am 05.08.2018 21:27 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)