BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 269 (Aaron soll zwölf Brote aus feinstem Mehl backen und jeden Sabbat auf den goldenen Tisch legen. Er soll davon essen)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
C. GOTTES GESETZ -- TEIL 6: HEILIGUNG (3. Mose 17-27)
9. Öllampen und Opferbrote in der Stiftshütte vor dem Vorhang zum Allerheiligsten (3. Mose 24,1-9)

b) Aaron soll zwölf Brote aus feinstem Mehl backen und jeden Sabbat auf den goldenen Tisch legen. Er soll davon essen (3. Mose 24,5-9)


3. MOSE 24, 9

Und sie sollen Aarons und seiner Söhne sein; die sollen sie essen an heiliger Stätte; denn das ist ein Hochheiliges von den Opfern des HERRN zum ewigen Recht.

Wie wenig kennen doch viele Gläubige noch von ihrem priesterlichen Vorrecht, sich an Jesus zu freuen – ihr Herz auf Jesus zu richten, den einzig vollkommenen „Menschen Christus Jesus, der Sich Selbst zum Lösegeld gab“. In Ihm, welchen Gott herrlich aus dem Feuer der Leiden und aus dem Tode wiedergebracht hat, ist nun auch Sein ganzes erlöstes Volk schon im Himmel in Vollkommenheit dargestellt, wenn dasselbe selbst auch noch in großer Unvollkommenheit und Schwachheit hier auf Erden pilgert! – Christum im Himmel anzuschauen und Sein Volk in Ihm schon dorthin versetzt, unendlich wohlgefällig vor Gott (vgl. Eph. 1,3-7)

Epheser 1,3-7 -- 3 Gelobet sei Gott und der Vater unsers HERRN Jesu Christi, der uns gesegnet hat mit allerlei geistlichem Segen in himmlischen Gütern durch Christum; 4 wie er uns denn erwählt hat durch denselben, ehe der Welt Grund gelegt war, daß wir sollten sein heilig und unsträflich vor ihm in der Liebe; 5 und hat uns verordnet zur Kindschaft gegen sich selbst durch Jesum Christum nach dem Wohlgefallen seines Willens, 6 zu Lob seiner herrlichen Gnade, durch welche er uns hat angenehm gemacht in dem Geliebten, 7 an welchem wir haben die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade

das ist kostbarste Speise und Erquickung für ein Priesterherz! Muß dieses doch vielfach den so geringen, armen und oft sogar tatsächlich Gott verunehrenden praktischen Zustand des Volkes Gottes sehen und empfinden und fühlt sich wie ein Daniel gedrungen, denselben in tiefer Beugung betend und flehend aufs Herz zu nehmen! (Dan. 9.) Hat Gott also für Seine Diener und Dienerinnen einerseits besonders ernste Aufgaben zu erfüllen, schmerzliche Lasten zu tragen, heiße Gebets- und Glaubenskämpfe durchzuringen, so hat Er andererseits auch besonders kostbare Erquickungen und Vorrechte für sie bereit in Seiner Gegenwart im Heiligtum. Liebes Kind Gottes, kennst und erfüllst du etwas von den Pflichten und Aufgaben eines Priesters Gottes? Und sättigst und erquickst du dich täglich an der kostbaren Speise der Priester Gottes, an Jesus, in welchem alle Glaubenden schon jetzt vor Gottes Angesicht gebracht und vollendet sind auf ewig?

(Donnerstag, 22. August 1918)

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