BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 216 (Ein Priester mit Unreinheit an sich, der sich geheiligten Gaben nähert, wird ausgerottet)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
C. GOTTES GESETZ -- TEIL 6: HEILIGUNG (3. Mose 17-27)
7. Wann Priester und ihr Gefolge geheiligte Gaben der Israeliten nicht essen dürfen (3. Mose 22,1-16)

b) Ein Priester mit Unreinheit an sich, der sich geheiligten Gaben nähert, wird ausgerottet (3. Mose 22,3)


3. MOSE 22,3

3 So sage nun ihnen auf ihre Nachkommen: Welcher eurer Nachkommen herzutritt zum Heiligen, das die Kinder Israel dem HERRN heiligen, und hat eine Unreinheit an sich, des Seele soll ausgerottet werden von meinem Antlitz; denn ich bin der HERR.

In verunreinigtem Zustand die heiligen Dinge zu berühren und zu essen, das zog für einen Aaroniten die Todesstrafe nach sich, so wahr Jehova lebte, welcher über der Ehre Seines Namens wachte (V. 3). Auch heute kann Gott bei denen, die Ihm nahen und dienen, keinerlei Sünde und Ungerechtigkeit, Verkehrtheit oder Unreinheit dulden. „Deinem Hause geziemt Heiligkeit, Jehova, auf immerdar!“ (Ps 93,5; lies auch 3. Mose 10,3b).

3. Mose 10,3 -- Da sprach Mose zu Aaron: Das ist's, was der HERR gesagt hat: Ich erzeige mich heilig an denen, die mir nahe sind, und vor allem Volk erweise ich mich herrlich. Und Aaron schwieg still.

Uns, dem „geistlichen Priestertum“, wird zugerufen: „Gott hat uns nicht zur Unreinigkeit berufen, sondern in Heiligkeit; deshalb nun, wer dies verachtet, verachtet nicht einen Menschen, sondern Gott, der euch auch Seinen Heiligen Geist gegeben hat.“ (1. Thess. 4,7-8; vergl. Hebr. 10,19-31)

Hebräer 10,19-31 -- 19 So wir denn nun haben, liebe Brüder, die Freudigkeit zum Eingang in das Heilige durch das Blut Jesu, 20 welchen er uns bereitet hat zum neuen und lebendigen Wege durch den Vorhang, das ist durch sein Fleisch, 21 und haben einen Hohenpriester über das Haus Gottes: 22 so lasset uns hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen in völligem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser; 23 und lasset uns halten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; 24 und lasset uns untereinander unser selbst wahrnehmen mit Reizen zur Liebe und guten Werken 25 und nicht verlassen unsere Versammlung, wie etliche pflegen, sondern einander ermahnen; und das so viel mehr, soviel ihr sehet, daß sich der Tag naht. 26 Denn so wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir fürder kein anderes Opfer mehr für die Sünden, 27 sondern ein schreckliches Warten des Gerichts und des Feuereifers, der die Widersacher verzehren wird. 28 Wenn jemand das Gesetz Mose's bricht, der muß sterben ohne Barmherzigkeit durch zwei oder drei Zeugen. 29 Wie viel, meint ihr, ärgere Strafe wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Testaments unrein achtet, durch welches er geheiligt ist, und den Geist der Gnade schmäht? 30 Denn wir kennen den, der da sagte: "Die Rache ist mein, ich will vergelten", und abermals: "Der HERR wird sein Volk richten." 31 Schrecklich ist's, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.

„Wenn ihr (die Priester Gottes) nach dem Fleische lebet, so werdet ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes tötet, so werdet ihr leben. Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes.“ (Röm. 8,13-14). Gott muss bei Seinen Kindern das Todesurteil schreiben auf alles, was ungöttlich ist und eigenwillig, was weltlich und fleischlich ist; Er übt als heiliger Gott und Vater in der Jetztzeit Gericht unter Seinem Volke. (Lies 1. Petr. 1,15-19; 4,17-19).

1. Petrus 1,15-19 -- 15 sondern nach dem, der euch berufen hat und heilig ist, seid auch ihr heilig in allem eurem Wandel. 16 Denn es steht geschrieben: "Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig." 17 Und sintemal ihr den zum Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeglichen Werk, so führt euren Wandel, solange ihr hier wallt, mit Furcht 18 und wisset, daß ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem eitlen Wandel nach väterlicher Weise, 19 sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes / 1. Petrus 4,17-19 -- 17 Denn es ist Zeit, daß anfange das Gericht an dem Hause Gottes. So aber zuerst an uns, was will's für ein Ende werden mit denen, die dem Evangelium nicht glauben? 18 Und so der Gerechte kaum erhalten wird, wo will der Gottlose und Sünder erscheinen? 19 Darum, welche da leiden nach Gottes Willen, die sollen ihm ihre Seelen befehlen als dem treuen Schöpfer in guten Werken.

Fürchten wir uns deshalb, irgendetwas zu tun, oder in unserem Herzen und Leben zu dulden, das dem heiligen Sinn und Willen unseres Gottes entgegen ist! – Wir tragen den Namen unseres Herrn Jesu Christi vor aller Welt, und Gott wacht über der Ehre Seines geliebten Sohnes wie über seiner eigenen Ehre! – Wir können „die Freude am Herrn“, die ja „unsere Stärke ist“ (Neh. 8,10) nicht geniessen – Gott entzieht sie uns – wenn wir der Welt und der Sünde bei uns Einlass gewähren!

(Freitag, 16. November 1917)

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