BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 206 (Die Tochter eines Priesters, die Hurerei treibt, muss vebrannt werden)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
C. GOTTES GESETZ -- TEIL 6: HEILIGUNG (3. Mose 17-27)
6. Verbotene Handlungen oder Eigenschaften, die einen Priester entheiligen (3. Mose 21,1-24)

d) Die Tochter eines Priesters, die Hurerei treibt, muss vebrannt werden (3. Mose 21,9)


3. MOSE 21,9

9 Wenn eines Priesters Tochter anfängt zu huren, die soll man mit Feuer verbrennen; denn sie hat ihren Vater geschändet.

Der Priester war dafür verantwortlich, daß seine Kinder in reinen und guten Wegen wandelten. War das nicht der Fall, so fiel die Entehrung auf ihn selbst zurück und machte ihn unfähig für seinen erhabenen Dienst. Die Sünden der Kinder eines Priesters wurden weit schwerer geahndet als die anderer Glieder des Volkes. – Sind nicht auch heute die Priester Gottes, die Gläubigen, in besonderer Weise verantwortlich für ihre Kinder? Gehören dieselben nicht mit ihnen zum Hause Gottes und sollen daher auch „in der Furcht und Ermahnung des HERRN“ aufgezogen werden? (Eph. 6,4; vgl. 1. Mose 18,19).

Epheser 6,4 -- Und ihr Väter, reizet eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Vermahnung zum HERRN. / 1. Mose 18,19 -- Denn ich weiß, er wird befehlen seinen Kindern und seinem Hause nach ihm, daß sie des HERRN Wege halten und tun, was recht und gut ist, auf daß der HERR auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheißen hat.

Die Kinder der Gläubigen sind heilig (1. Kor. 7,14);

1. Korinther 7,14 -- Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durchs Weib, und das ungläubige Weib ist geheiligt durch den Mann. Sonst wären eure Kinder unrein; nun aber sind sie heilig.

Gott will sie nicht für Welt und Unglauben, für Eitelkeit und Sünde auferzogen sehen, sondern für Seinen Namen und Sein Reich! Wohl bedürfen sie, wenn sie dem zarten Kindesalter entwachsen sind, eben wie jeder andere Mensch der persönlichen Wiedergeburt, um Kinder Gottes heißen und tatsächlich in Gottes ewiges Reich eingehen zu können. Aber hierzu hat Gott sie auch besonders ausersehen, indem Er die Eltern bekehrte und zu ihnen sprach: „Glaube an den Herrn Jesum, und du wirst errettet werden, du und dein Haus!“ (Apgesch. 16,31). gerade diese herrliche Zusage nun macht es den bekehrten Eltern zur heiligen Pflicht, sich von Gott fortgesetzt Gnade und Weisheit zu erflehen, um ihren Kindern in jeder Hinsicht das beste Vorbild zu geben in einem heiligen Wandel vor dem Angesicht Gottes. Ihre Kinder sind das kostbarste irdische Geschenk von HERRN, das sie besitzen, und sie sind berufen, dieselben in der Ihm wohlgefälligen Weise zu überwachen, zu erziehen und zu beeinflussen (Lies Psalm 127 und 128!)

Psalm 127 -- 1 Wo der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wo der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst. 2 Es ist umsonst, daß ihr früh aufstehet und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er's schlafend. 3 Siehe, Kinder sind eine Gabe des HERRN, und Leibesfrucht ist ein Geschenk. 4 Wie die Pfeile in der Hand des Starken, also geraten die jungen Knaben. 5 Wohl dem, der seinen Köcher derselben voll hat! Die werden nicht zu Schanden, wenn sie mit ihren Feinden handeln im Tor. / Psalm 128 -- 1 Wohl dem, der den HERRN fürchtet und auf seinen Wegen geht! 2 Du wirst dich nähren deiner Hände arbeit; wohl dir, du hast es gut. 3 Dein Weib wird sein wie ein fruchtbarer Weinstock drinnen in deinem Hause, deine Kinder wie Ölzweige um deinen Tisch her. 4 Siehe, also wird gesegnet der Mann, der den HERRN fürchtet. 5 Der HERR wird dich segnen aus Zion, daß du sehest das Glück Jerusalems dein Leben lang 6 und sehest deiner Kinder Kinder. Friede über Israel!

Ja, es ist eine große, heilige Aufgabe, welche wohl viele persönliche Opfer erfordert, aber auch sehr köstlich ist, Kinder zu einem Gott geweihten Leben, zur praktischen Nachfolge Christi und für den Himmel zu erziehen! – Von den Ältesten und Dienern unter den Gläubigen, welche ein Vorbild für alle sein sollten, erwartet die Heilige Schrift, daß sie „dem eigenen Hause wohl vorstehen und ihre Kinder in Unterwürfigkeit halten mit allem würdigen Ernst“, - ja, daß sie „gläubige Kinder haben, die nicht eines ausschweifenden Lebens beschuldigt werden oder zügellos sind“ (1. Tim. 3,4.12; Tit. 1,6).

1. Timotheus 3,4.12 -- 4 der seinem eigenen Hause wohl vorstehe, der gehorsame Kinder habe mit aller Ehrbarkeit. ... 12 Die Diener laß einen jeglichen sein eines Weibes Mann, die ihren Kindern wohl vorstehen und ihren eigenen Häusern. / Titus 1,6 -- wo einer ist untadelig, eines Weibes Mann, der gläubige Kinder habe, nicht berüchtigt, daß sie Schwelger und ungehorsam sind.

(Samstag, 22. September 1917)

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