BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 186 (Die Tochter nicht zur Hurerei anhalten)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
C. GOTTES GESETZ -- TEIL 6: HEILIGUNG (3. Mose 17-27)
4. Wie sich die Heiligkeit des HERRN im täglichen Leben auswirken soll (3. Mose 19,1-37)

r) Die Tochter nicht zur Hurerei anhalten (3. Mose 19,29)


3. MOSE 19,29

29 Du sollst deine Tochter nicht zur Hurerei halten, daß nicht das Land Hurerei treibe und werde voll Lasters.

Die Eltern werden von Gott verantwortlich gemacht für die sittliche Bewahrung und Erziehung ihrer Kinder. Sie sollen die Kinder nicht zum Zorn, noch viel weniger zu andern Sünden reizen, sondern sie in der „Zucht und Ermahnung des HERRN aufziehen“, d.h. so wie Er sie erziehen und ermahnen will. (Eph. 6,4; Kol. 3,21)

Epheser 6,4 -- Und ihr Väter, reizet eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Vermahnung zum HERRN. / Kolosser 3,21 -- Ihr Väter, erbittert eure Kinder nicht, auf daß sie nicht scheu werden.

Die Eltern sind die von Gott den Kindern gesetzte Autorität, das macht ihre Aufgabe zu einer so heiligen und verantwortungsvollen! Der HERR liebt alle Kinder, Er ist der große Kinderfreund, und die Kinder der Gläubigen sind Ihm in besonderer Weise heilig! (Mark. 10,13.16; 1. Kor. 7,14)

Markus 10,13.16 -- 13 Und sie brachten Kindlein zu ihm, daß er sie anrührte. Die Jünger aber fuhren die an, die sie trugen. ... 16 Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie. / 1. Korinther 7,14 -- Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durchs Weib, und das ungläubige Weib ist geheiligt durch den Mann. Sonst wären eure Kinder unrein; nun aber sind sie heilig.

– Wie groß sind heutzutage die sittlichen Gefahren, die unseren Kindern drohen, die Versuchungen, die schon so frühe an sie herantreten in der Schule, auf der Straße, durch gewissenlose Dienstboten oder durch schlechte Bilder und Bücher! - Wenn in einem Volke die häusliche Zucht und Sitte Not leidet, dann nimmt im ganzen Lande das sittliche Verderben überhand! Nehmen wir das nicht auch in unserem Volke von Jahr zu Jahr fortschreitend wahr? Selbst der Krieg hat hieran noch nicht viel geändert! – Mögen die Häuser und Familien der Gläubigen noch ein Licht und ein Salz sein inmitten der Finsternis und des Verderbens der Sünde ringsumher – Stätten heiliger Liebe und Ordnung, Zucht und Sitte, daß Rettung, Segen und Vorbild von ihnen ausgehe inmitten all des Jammers und Elends, das in der Welt ist durch die Sünde!

(Donnerstag, 14. Juni 1917)

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