BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 185 (Keine Tonsur und kein Bartstutzen. Keine Selbstverwundung bei der Totenklage)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
C. GOTTES GESETZ -- TEIL 6: HEILIGUNG (3. Mose 17-27)
4. Wie sich die Heiligkeit des HERRN im täglichen Leben auswirken soll (3. Mose 19,1-37)

q) Keine Tonsur und kein Bartstutzen. Keine Selbstverwundung bei der Totenklage (3. Mose 19,27-28)


3. MOSE 19,27-28

27 Ihr sollt euer Haar am Haupt nicht rundumher abschneiden noch euren Bart gar abscheren. 28 Ihr sollt kein Mal um eines Toten willen an eurem Leibe reißen noch Buchstaben an euch ätzen; denn ich bin der HERR.

Gewisse arabische Volksstämme stutzen zu Ehren ihres Gottes ihren Bart und schnitten sich das Haupthaar randförmig von einer Schläfe zur anderen ab. (Jer. 25,23).

Jeremia 25,23 -- denen von Dedan, denen von Thema, denen von Bus und allen, die das Haar rundherum abschneiden;

Andere Heiden schnitten oder ritzten sich aus leidenschaftlicher Totentrauer ins Fleisch, daß das Blut floß. Wieder andere Völker hatten die Gewohnheit, sich zu tätowieren (in unauslöschlicher Ätzschrift ihre Haut zu bemalen), um sich dadurch ihren Göttern zu verschreiben oder denselben zu gefallen. Alle diese Gewohnheiten, die heute noch unter den Heiden herrschen, verbietet Gott seinem Volke, denn auch ihr Leib gehört Ihm. – Mögen das die Gläubigen heute auch bedenken! Wir gehören nicht nur der Seele nach, sondern mit Leib, Seele und Geist dem HERRN, der uns mit Seinem Blut erkauft hat. Deshalb sind wir berufen, unsere Glieder Gott als Werkzeuge der Gerechtigkeit in den Dienst und zur Verfügung zu stellen und heilig zu sein „sowohl an Leib als Geist“. (Lies aufmerksam Röm. 6,12-14; 1.Kor. 6,13b-20; 2.Kor. 4,10; 1. Thess. 5,23; Ev. Joh. 7,38).

Römer 6,12-14 -- 12 So lasset nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, ihr Gehorsam zu leisten in seinen Lüsten. 13 Auch begebet nicht der Sünde eure Glieder zu Waffen der Ungerechtigkeit, sondern begebet euch selbst Gott, als die da aus den Toten lebendig sind, und eure Glieder Gott zu Waffen der Gerechtigkeit. 14 Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, sintemal ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade. / 1. Korinther 6,13-20 -- 13 Die Speise dem Bauche und der Bauch der Speise; aber Gott wird diesen und jene zunichte machen. Der Leib aber nicht der Hurerei, sondern dem HERRN, und der HERR dem Leibe. 14 Gott aber hat den HERRN auferweckt und wird uns auch auferwecken durch seine Kraft. 15 Wisset ihr nicht, daß eure Leiber Christi Glieder sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne! 16 Oder wisset ihr nicht, daß, wer an der Hure hangt, der ist ein Leib mit ihr? Denn "es werden", spricht er, "die zwei ein Fleisch sein." 17 Wer aber dem HERRN anhangt, der ist ein Geist mit ihm. 18 Fliehet der Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, sind außer seinem Leibe; wer aber hurt, der sündigt an seinem eigenen Leibe. 19 Oder wisset ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst. 20 Denn ihr seid teuer erkauft; darum so preist Gott an eurem Leibe und in eurem Geiste, welche sind Gottes. / 2. Korinther 4,10 -- und tragen allezeit das Sterben des HERRN Jesu an unserm Leibe, auf daß auch das Leben des HERRN Jesu an unserm Leibe offenbar werde. / 1. Thessalonicher 5,23 -- Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer Geist ganz samt Seele und Leib müsse bewahrt werden unsträflich auf die Zukunft unsers HERRN Jesu Christi. / Johannes 7,38 -- Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von des Leibe werden Ströme des lebendigen Wassers fließen.

Auch unsere Haartracht wie unsere Kleidung und unser ganzes Auftreten und Benehmen soll von der Art der Weltkinder durchaus verschieden sein und zeigen, daß wir nicht mehr uns selbst noch der Welt, sondern Christo angehören, unserem himmlischen HERRN! (Röm. 12,1.2)

Römer 12,1-2 -- 1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst. 2 Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch die Erneuerung eures Sinnes, auf daß ihr prüfen möget, welches da sei der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille.

(Mittwoch, 13. Juni 1917)

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Zuletzt geändert am 30.05.2014 09:56 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)