BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 180 (Keine Kreuzung von zweierlei Vieh. Keine Mischäcker. Keine Misch-Gewebe)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
C. GOTTES GESETZ -- TEIL 6: HEILIGUNG (3. Mose 17-27)
4. Wie sich die Heiligkeit des HERRN im täglichen Leben auswirken soll (3. Mose 19,1-37)

m) Keine Kreuzung von zweierlei Vieh. Keine Mischäcker. Keine Misch-Gewebe (3. Mose 19,19)


3. MOSE 19,19

19 Meine Satzungen sollt ihr halten, daß du dein Vieh nicht lassest mit anderlei Tier zu schaffen haben und dein Feld nicht besäest mit mancherlei Samen und kein Kleid an dich komme, daß mit Wolle und Leinen gemengt ist.

Mit den Worten „Meine Satzungen sollt ihr beobachten“ beginnt eine neue Reihe von Geboten, welche dem Volke Gottes die Heilighaltung der natürlichen und sittlichen Weltordnung zur Pflicht macht.. - Israel sollte die natürliche Ordnung und Sonderung in der Tier- und Pflanzenwelt als eine göttliche, in der Schöpfung begründete achten! – In dem Gebot: „Dein Feld sollst du nicht besäen mit zweierlei Samen“ liegt für uns Christen eine tiefe, geistliche Bedeutung. Unsere kurze Lebenszeit auf Erden wird als ein Ackerland angesehen; jeder Gedanke, jedes Wort, jede Tat ist eine Aussaat., die entweder böse oder gut sein kann. Nun will unser Gott nicht, daß das praktische Leben seiner Kinder eine Mischsaat von Gutem und Bösem, von Fleischlichem und Geistlichem sei! (Lies Jak. 3,10-17).

Jakobus 3,10-17 -- 10 Aus einem Munde geht Loben und Fluchen. Es soll nicht, liebe Brüder, also sein. 11 Quillt auch ein Brunnen aus einem Loch süß und bitter? 12 Kann auch, liebe Brüder, ein Feigenbaum Ölbeeren oder ein Weinstock Feigen tragen? Also kann auch ein Brunnen nicht salziges und süßes Wasser geben. 13 Wer ist weise und klug unter euch? Der erzeige mit seinem guten Wandel seine Werke in der Sanftmut und Weisheit. 14 Habt ihr aber bitteren Neid und Zank in eurem Herzen, so rühmt euch nicht und lügt nicht wider die Wahrheit. 15 Das ist nicht die Weisheit, die von obenherab kommt, sondern irdisch, menschlich und teuflisch. 16 Denn wo Neid und Zank ist, da ist Unordnung und eitel böses Ding. 17 Die Weisheit von obenher ist auf's erste keusch, darnach friedsam, gelinde, läßt sich sagen, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ohne Heuchelei.

Nein, Er will uns Gnade schenken, das Böse zu meiden und das Gute zu tun. Wir sollen uns nicht täuschen über unser Tun, denn unser Gott lässt Seiner nicht spotten.! „Wer für sein eigenes Fleisch säet, (d.h. wer nach seinem natürlichen Herzen und alten Wesen lebt und denkt, redet und handelt), der wird von dem Fleische Verderben ernten“ – auch der Gläubige! Man denke an Ananias und Sapphira, an Hymenäus und Alexander! (Lies Apgesch. 5,1-11; 1. Tim. 1,18-20).

Apostelgeschichte 5,1-11 -- 1 Ein Mann aber, mit Namen Ananias samt seinem Weibe Saphira verkaufte sein Gut 2 und entwandte etwas vom Gelde mit Wissen seines Weibes und brachte einen Teil und legte ihn zu der Apostel Füßen. 3 Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, daß du dem heiligen Geist lögest und entwendetest etwas vom Gelde des Ackers? 4 Hättest du ihn doch wohl mögen behalten, da du ihn hattest; und da er verkauft war, war es auch in deiner Gewalt. Warum hast du denn solches in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott gelogen. 5 Da Ananias aber diese Worte hörte, fiel er nieder und gab den Geist auf. Und es kam eine große Furcht über alle, die dies hörten. 6 Es standen aber die Jünglinge auf und taten ihn beiseite und trugen ihn hinaus und begruben ihn. 7 Und es begab sich über eine Weile, bei drei Stunden, daß sein Weib hineinkam und wußte nicht, was geschehen war. 8 Aber Petrus antwortete ihr: Sage mir: Habt ihr den Acker so teuer verkauft? Sie sprach: Ja, so teuer. 9 Petrus aber sprach zu ihr: Warum seid ihr denn eins geworden, zu versuchen den Geist des HERRN? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür und werden dich hinaustragen. 10 Und alsbald fiel sie zu seinen Füßen und gab den Geist auf. Da kamen die Jünglinge und fanden sie tot, trugen sie hinaus und begruben sie neben ihren Mann. 11 Und es kam eine große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die solches hörten. / 1. Timotheus 1,18-20 -- 18 Dies Gebot befehle ich dir, mein Sohn Timotheus, nach den vorherigen Weissagungen über dich, daß du in ihnen eine gute Ritterschaft übest 19 und habest den Glauben und gutes Gewissen, welches etliche von sich gestoßen und am Glauben Schiffbruch erlitten haben; 20 unter welchen ist Hymenäus und Alexander, welche ich habe dem Satan übergeben, daß sie gezüchtigt werden, nicht mehr zu lästern.

Wir sind aber durch die Gnade berufen, „für den Geist zu säen“ und von dem Geiste „ewiges Leben zu ernten“. Deshalb folgt die Aufforderung, Gutes zu tun und nicht darin müde zu werden. Die herrliche Ernte, der köstliche, ewige Lohn beim HErrn wird folgen, wenn wir nicht ermatten und nicht ins alte natürliche Wesen und Tun zurücksinken! (Lies Gal. 6,7-10).

Galater 6,7-10 -- 7 Irrt euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. 8 Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten. 9 Lasset uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten ohne Aufhören. 10 Als wir denn nun Zeit haben, so lasset uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.

Der ganze Wandel der Kinder Gottes soll ein einheitliches Kleid praktischer Gerechtigkeit sein – nicht ein Gewirke, das von natürlichem Wesen und göttlicher Gnade gemischt ist, sondern die einheitliche Darstellung der Tugenden unseres Heilandes! Soll dies aber durch die Gnade der Fall sein, so gilt es, „allezeit das Sterben Jesu am Leibe umherzutragen, auf daß auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Leibe (d.h. in unserem praktischen, täglichen Leben) offenbar werde!“ (2. Kor. 4,10)

2. Korinther 4,10 -- 10 und tragen allezeit das Sterben des HERRN Jesu an unserm Leibe, auf daß auch das Leben des HERRN Jesu an unserm Leibe offenbar werde.

(Freitag, 8. Juni 1917)

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