BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 165 (Liste todeswürdiger geschlechtlicher Beziehungen mit Blutsverwandten)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
C. GOTTES GESETZ -- TEIL 6: HEILIGUNG (3. Mose 17-27)

3. Liste todeswürdiger geschlechtlicher Beziehungen mit Blutsverwandten (3. Mose 18,1-30)


3. MOSE 18,1-5

1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Ich bin der HERR, euer Gott. 3 Ihr sollt nicht tun nach den Werken des Landes Ägypten, darin ihr gewohnt habt, auch nicht nach den Werken des Landes Kanaan, darein ich euch führen will; ihr sollt auch nach ihrer Weise nicht halten; 4 sondern nach meinen Rechten sollt ihr tun, und meine Satzungen sollt ihr halten, daß ihr darin wandelt; denn ich bin der HERR, euer Gott. 5 Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte. Denn welcher Mensch dieselben tut, der wird dadurch leben; denn ich bin der HERR.

Dieses Kapitel, das in der Hauptsache von der Heilighaltung der Ehe handelt, beginnt und schließt mit einer allgemeinen Warnung vor den unsittlichen Gebräuchen der Heiden. Israel, Gottes erlöstes Volk, sollte nicht wie diese wandeln, sondern seine Anschauungen und Sitten bilden nach den heiligen Gedanken und Geboten seines Gottes! – Auch heute warnt Gott Seine Kinder vor den sündigen, unreinen Anschauungen und Gewohnheiten der sie umgebenden Welt und fordert uns auf, uns ihr in keiner Weise gleichzustellen! (Lies Epheser 4,17-24; 5,3-17; Römer 12,1-2)

Epheser 4,17-24 -- 17 So sage ich nun und bezeuge in dem HERRN, daß ihr nicht mehr wandelt, wie die andern Heiden wandeln in der Eitelkeit ihres Sinnes, 18 deren Verstand verfinstert ist, und die entfremdet sind von dem Leben, das aus Gott ist, durch die Unwissenheit, so in ihnen ist, durch die Blindheit ihres Herzens; 19 welche ruchlos sind und ergeben sich der Unzucht und treiben allerlei Unreinigkeit samt dem Geiz. 20 Ihr aber habt Christum nicht also gelernt, 21 so ihr anders von ihm gehört habt und in ihm belehrt, wie in Jesu ein rechtschaffenes Wesen ist. 22 So legt nun von euch ab nach dem vorigen Wandel den alten Menschen, der durch Lüste im Irrtum sich verderbt. 23 Erneuert euch aber im Geist eures Gemüts 24 und ziehet den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in rechtschaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit. / Epheser 5,3-17 -- 3 Hurerei aber und alle Unreinigkeit oder Geiz lasset nicht von euch gesagt werden, wie den Heiligen zusteht, 4 auch nicht schandbare Worte und Narrenteidinge oder Scherze, welche euch nicht ziemen, sondern vielmehr Danksagung. 5 Denn das sollt ihr wissen, daß kein Hurer oder Unreiner oder Geiziger, welcher ist ein Götzendiener, Erbe hat in dem Reich Christi und Gottes. 6 Lasset euch niemand verführen mit vergeblichen Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Unglaubens. 7 Darum seid nicht ihr Mitgenossen. 8 Denn ihr waret weiland Finsternis; nun aber seid ihr ein Licht in dem HERRN. 9 Wandelt wie die Kinder des Lichts, die Frucht des Geistes ist allerlei Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit, 10 und prüfet, was da sei wohlgefällig dem HERRN. 11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, strafet sie aber vielmehr. 12 Denn was heimlich von ihnen geschieht, das ist auch zu sagen schändlich. 13 Das alles aber wird offenbar, wenn's vom Licht gestraft wird; denn alles, was offenbar ist, das ist Licht. 14 Darum heißt es: "Wache auf, der du schläfst, und stehe auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten." 15 So sehet nun zu, wie ihr vorsichtig wandelt, nicht als die Unweisen, sondern als die Weisen, 16 und kaufet die Zeit aus; denn es ist böse Zeit. 17 Darum werdet nicht unverständig, sondern verständig, was da sei des HERRN Wille. / Römer 12,1-2 -- 1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst. 2 Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch die Erneuerung eures Sinnes, auf daß ihr prüfen möget, welches da sei der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille.

Ich bin der Herr, euer Gott!“ Das bildet die Grundlage für die sittliche Ordnung unter dem Volke Gottes. Wir sollen „würdig wandeln der Berufung, mit welcher wir berufen sind“ – „würdig des Gottes, der uns zu Seinem eigenen Reiche und zu Seiner eigenen Herrlichkeit beruft“. (Epheser 4,1; 1. Thessalonicher 2,12)

Epheser 4,1 -- 1 So ermahne nun euch ich Gefangener in dem HERRN, daß ihr wandelt, wie sich's gebührt eurer Berufung, mit der ihr berufen seid, / 1. Thessalonicher 2,12 -- 12 und bezeugt haben, daß ihr wandeln solltet würdig vor Gott, der euch berufen hat zu seinem Reich und zu seiner Herrlichkeit.

Gott läßt Sich herab, uns in Seinem Worte Seinen heiligen Willen betreffs unseres täglichen Wandels und Lebens bis in Einzelheiten heinein kund zu tun. Wie eifrig sollten wir doch sein, täglich mehr aus der Heiligen Schrift zu lernen, um nach unseres Gottes Gedanken gebildet zu werden in Gesinnung, Wort und Tat! (Lies Jakobus 1,21-25)

Jakobus 1,21-25 -- 21 Darum so leget ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit und nehmet das Wort an mit Sanftmut, das in euch gepflanzt ist, welches kann eure Seelen selig machen. 22 Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein, wodurch ihr euch selbst betrügt. 23 Denn so jemand ist ein Hörer des Worts und nicht ein Täter, der ist gleich einem Mann, der sein leiblich Angesicht im Spiegel beschaut. 24 Denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergißt von Stund an, wie er gestaltet war. 25 Wer aber durchschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin beharrt und ist nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter, der wird selig sein in seiner Tat.

Die Versicherung, daß dem Menschen aus dem Halten der Gebote Gottes Leben zufließt, konnte dem Volke Israel und kann auch uns Mut machen, freudig den Weg Seiner Vorschriften zu gehen!

(Donnerstag, 8. März 1917)

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