BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 097 (Symptome von möglichem Aussatz)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
B - Das Gesetz der Priester und Reinheit (3. Mose 8-16)
6. Priesterliche Dienste bei Unreinheit durch Aussatz (3. Mose 13,1 - 14,57)

a) Symptome von möglichem Aussatz: Erhöhungen, Ausschlag oder weiße Flecken an der Haut (3. Mose 13,1-8)


3. MOSE 13,5

5 und am siebenten Tage besehen. Ist's, daß das Mal bleibt, wie er's zuvor gesehen hat, und hat nicht weitergefressen an der Haut,

3. MOSE 13,32-33

32 Und wenn er am siebenten Tage besieht und findet, daß der Grind nicht weitergefressen hat und kein goldenes Haar da ist und das Ansehen des Grindes nicht tiefer ist denn die andere Haut, 33 soll er sich scheren, doch daß er den Grind nicht beschere; und soll ihn der Priester abermals sieben Tage verschließen.

Der Herr ruft seinen Jüngern und Jüngerinnen zu: „Habt Salz in euch selbst und seid in Frieden unter einander!“ d.h.: Seid ernst und streng in der Überwachung und Heiligung eures eigenen Herzens und Wandels, dagegen milde und langsam im Urteil über andere, rücksichts- und liebevoll euren Mitchristen gegenüber! – Sollen wir Kinder Gottes denn ein Unrecht, eine Verkehrtheit, eine Sünde unseres Bruders, unserer Schwester überhaupt nicht sehen oder gleichgültig darüber weggehen? Keineswegs. (Lies Jes. 5,20.)

Jesaja 5,20 -- 20 Weh denen, die Böses gut und Gutes böse heißen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen!

Der Herr macht die Seinigen verantwortlich füreinander; sie sind als Glieder Seines Leibes nach Seinen Gedanken so innig miteinander verbunden, daß – wenn ein Glied leidet, alle mitleiden, und wenn ein Glied sündigt, alle mitverantwortlich sind. (Lies 1. Kor. 12,12-27.)

1. Korinther 12,12-27 -- 12 Denn gleichwie ein Leib ist, und hat doch viele Glieder, alle Glieder aber des Leibes, wiewohl ihrer viel sind, doch ein Leib sind: also auch Christus. 13 Denn wir sind auch durch einen Geist alle zu einem Leibe getauft, wir seien Juden oder Griechen, Knechte oder Freie, und sind alle zu einem Geist getränkt. 14 Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. 15 So aber der Fuß spräche: Ich bin keine Hand, darum bin ich des Leibes Glied nicht, sollte er um deswillen nicht des Leibes Glied sein? 16 Und so das Ohr spräche: Ich bin kein Auge, darum bin ich nicht des Leibes Glied, sollte es um deswillen nicht des Leibes Glied sein? 17 Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? So er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruch? 18 Nun hat aber Gott die Glieder gesetzt, ein jegliches sonderlich am Leibe, wie er gewollt hat. 19 So aber alle Glieder ein Glied wären, wo bliebe der Leib? 20 Nun aber sind der Glieder viele; aber der Leib ist einer. 21 Es kann das Auge nicht sagen zur Hand: Ich bedarf dein nicht; oder wiederum das Haupt zu den Füßen: Ich bedarf euer nicht. 22 Sondern vielmehr die Glieder des Leibes, die uns dünken die schwächsten zu sein, sind die nötigsten; 23 und die uns dünken am wenigsten ehrbar zu sein, denen legen wir am meisten Ehre an; und die uns übel anstehen, die schmückt man am meisten. 24 Denn die uns wohl anstehen, die bedürfen's nicht. Aber Gott hat den Leib also vermengt und dem dürftigen Glied am meisten Ehre gegeben, 25 auf daß nicht eine Spaltung im Leibe sei, sondern die Glieder füreinander gleich sorgen. 26 Und so ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; und so ein Glied wird herrlich gehalten, so freuen sich alle Glieder mit. 27 Ihr seid aber der Leib Christi und Glieder, ein jeglicher nach seinem Teil.

Daher die Auffordern: „Laßt uns aufeinander acht haben zur Anreizung, zur Liebe und zu guten Werken!“ (Hebr. 10,24.)

Hebräer 10,24 -- 24 und lasset uns untereinander unser selbst wahrnehmen mit Reizen zur Liebe und guten Werken

Wir sollen also nicht in richterlicher oder polizeilicher Weise übereinander wachen! Das würde das eigene Herz in eine ganz verkehrte, selbstgerechte und hochmütige Verfassung bringen. Nein, wir sollen eines dem anderen eine Hilfe, ein Ansporn zum Guten, ein Vorbild sein in Liebe und Lauterkeit, in Sanftmut und Demut, in Reinheit und Treue! Sehe ich jedoch bei meinem Mitgläubigen einen Fehler, ein Hindernis, eine Sünde, so bin ich verpflichtet – aus Liebe und in Liebe, mit der Absicht, ihm zu helfen zu ungehinderter Gmeinschaft mit dem Herrn – ihn darauf aufmerksam zu machen! (Lies Joh. 13,14-15.)

Johannes 13,14-15 -- 14 So nun ich, euer HERR und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt ihr auch euch untereinander die Füße waschen. 15 Ein Beispiel habe ich euch gegeben, daß ihr tut, wie ich euch getan habe.

Hierzu gehört von meiner Seite viel Gnade und Weisheit, viel Demut und Liebe. Nur wenn ich selbst praktisch rein, lauter und geheiligt dastehe und wandle im täglichen Leben, kann ich meinem Mitgläubigen zur Reinigung und Befreiung dienen mit des Herrn Hilfe!

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Zuletzt geändert am 01.10.2013 11:02 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)