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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 096 (Symptome von möglichem Aussatz)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
B - Das Gesetz der Priester und Reinheit (3. Mose 8-16)
6. Priesterliche Dienste bei Unreinheit durch Aussatz (3. Mose 13,1 - 14,57)

a) Symptome von möglichem Aussatz: Erhöhungen, Ausschlag oder weiße Flecken an der Haut (3. Mose 13,1-8)


3. MOSE 13,3-4

3 Und wenn der Priester das Mal an der Haut des Fleisches sieht, daß die Haare in Weiß verwandelt sind und das Ansehen an dem Ort tiefer ist denn die andere Haut seines Fleisches, so ist's gewiß der Aussatz. Darum soll ihn der Priester besehen und für unrein urteilen. 4 Wenn aber etwas eiterweiß ist an der Haut des Fleisches, und doch das Ansehen der Haut nicht tiefer denn die andere Haut des Fleisches und die Haare nicht in Weiß verwandelt sind, so soll der Priester ihn verschließen sieben Tage

3. MOSE 13,29-31

29 Wenn ein Mann oder Weib auf dem Haupt oder am Bart ein Mal hat 30 und der Priester das Mal besieht und findet, daß das Ansehen der Haut tiefer ist denn die andere Haut und das Haar daselbst golden und dünn, so soll er ihn unrein urteilen; denn es ist ein aussätziger Grind des Hauptes oder des Bartes. 31 Sieht aber der Priester, daß der Grind nicht tiefer anzusehen ist denn die andere Haut und das Haar nicht dunkel ist, soll er denselben sieben Tage verschließen.

Ehe jemand wegen Aussatzes außerhalb des Lagers verwiesen wurde, hatte eine ernstliche und gründliche, genau nach göttlicher Vorschrift vorzunehmende Prüfung seines Zustandes zu geschehen. Wenn einerseits die Heiligkeit Gottes niemanden in der Gemeinde Israels dulden konnte, der hinaus gehörte, so wollte andererseits die Gnade nicht einen hinaustun, dem sie die Berechtigung zusprechen konnte, drinnen zu sein. – Jemand, der den Aussatz und Gottes Wort über denselben nicht genau kannte, konnte leicht andere, nicht so gefährliche Erscheinungen für diese schreckliche Krankheiten halten und dadurch einem Menschen schweres Unrecht zufügen! Selbst der Priester konnte die Krankheit häufig nicht sofort richtig beurteilen. Der Betreffende sollte deshalb sieben Tag – eine volle Woche – unter besondere Aufsicht gestellt werden und wenn es nötig war, selbst noch einmal sieben Tage, ehe ein Urteil über seinen Zustand gefällt werden konnte. – Wir Menschen sind so schnell bereit, andere zu richten; das natürliche Herz geht so gern über die eigenen Sünden und Fehler weg, während es diejenigen anderer oft hart und streng verurteilt. Gerade wir, die Gläubigen, sind hiervon häufig nicht frei! Der Herr aber sagt: „Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werden; denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden und mit welchem Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.“ (Matth. 7,1-2; vergl. Jak. 4,11-12.)

Matthäus 7,1-2 -- 1 Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. 2 Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden. / Jakobus 4,11-12 -- 11 Afterredet nicht untereinander, liebe Brüder. Wer seinem Bruder afterredet und richtet seinen Bruder, der afterredet dem Gesetz und richtet das Gesetz. Richtest du aber das Gesetz, so bist du nicht ein Täter des Gesetzes, sondern ein Richter. 12 Es ist ein einiger Gesetzgeber, der kann selig machen und verdammen. Wer bist du, der du einen andern richtest?

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Zuletzt geändert am 01.10.2013 11:00 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)