BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 089 (Verbot der Verunreinigung durch Getier)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
B - Das Gesetz der Priester und Reinheit (3. Mose 8-16)
4. Unreinheit bei toten Tieren: essbare, nicht-essbare und verendete Tiere (3. Mose 11,1-47)

i) Verbot der Verunreinigung durch Getier, weil der HERR heilig ist (3. Mose 11,43-45)


3. MOSE 11,44-45

44 Denn ich bin der HERR, euer Gott. Darum sollt ihr euch heiligen, daß ihr heilig seid, denn ich bin heilig, und sollt eure Seelen nicht verunreinigen an irgend einem kriechenden Tier, das auf Erden schleicht. 45 Denn ich bin der HERR, der euch aus Ägyptenland geführt hat, daß ich euer Gott sei. Darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig.

Das Sich-zurückwenden zur Welt und zur Sünde ist für die Erlösten des Herrn von jeher eine der ernstesten Gefahren gewesen. Sobald wir das hinter uns liegende alte Leben und das Treiben der Welt nicht mehr im Lichte des Herrn als ein Verderben (1. Petr. 4,1-5) und einen Frondienst (Röm. 6,15-23) ansehen, aus welchem befreit zu sein, wir froh und dankbar sind, dann wird es dem Feinde sehr schnell gelingen, von neum Fäden und Verbindungen zu knüpfen zwischen uns und dem Ägypten der Welt und des alten Lebens!

1. Petrus 4,1-5 -- 1 Weil nun Christus im Fleisch für uns gelitten hat, so wappnet euch auch mit demselben Sinn; denn wer am Fleisch leidet, der hört auf von Sünden, 2 daß er hinfort die noch übrige Zeit im Fleisch nicht der Menschen Lüsten, sondern dem Willen Gottes lebe. 3 Denn es ist genug, daß wir die vergangene Zeit des Lebens zugebracht haben nach heidnischem Willen, da wir wandelten in Unzucht, Lüsten, Trunkenheit, Fresserei, Sauferei und greulichen Abgöttereien. 4 Das befremdet sie, daß ihr nicht mit ihnen laufet in dasselbe wüste, unordentliche Wesen, und sie lästern; 5 aber sie werden Rechenschaft geben dem, der bereit ist, zu richten die Lebendigen und die Toten. / Römer 6,15-23 -- 15 Wie nun? Sollen wir sündigen, dieweil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! 16 Wisset ihr nicht: welchem ihr euch begebet zu Knechten in Gehorsam, des Knechte seid ihr, dem ihr gehorsam seid, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? 17 Gott sei aber gedankt, daß ihr Knechte der Sünde gewesen seid, aber nun gehorsam geworden von Herzen dem Vorbilde der Lehre, welchem ihr ergeben seid. 18 Denn nun ihr frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte der Gerechtigkeit geworden. 19 Ich muß menschlich davon reden um der Schwachheit willen eures Fleisches. Gleichwie ihr eure Glieder begeben habet zum Dienst der Unreinigkeit und von einer Ungerechtigkeit zur andern, also begebet auch nun eure Glieder zum Dienst der Gerechtigkeit, daß sie heilig werden. 20 Denn da ihr der Sünde Knechte wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit. 21 Was hattet ihr nun zu der Zeit für Frucht? Welcher ihr euch jetzt schämet; denn ihr Ende ist der Tod. 22 Nun ihr aber seid von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet, das Ende aber ist das ewige Leben. 23 Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm HERRN.

Es kommt eben ganz darauf an, in wessen Beleuchtung wir die Dinge anschauen – ob wir uns gewöhnen, alles im Lichte des Wortes Gottes und der nahen Ewigkeit zu sehen, oder ob wir dem „Gott dieser Welt“ von neuem erlauben, uns die Dinge in seiner Beleuchtung vor Augen zu führen! Wir vergessen so leicht, welch hartes Joch die Sünde war und wie öde und ungestillt die Welt und ihre Dinge unser Herz und sein tiefstes Sehnen ließen! Der Teufel stellt so gern weltlichen Vorteil und Gewinn, Ehre bei Menschen, weltliche Vergnügungen oder Freiheit, den eigenen Willen zu tun, als etwas Verlockendes vor unsere Herzen. Und wenn die uns geschenkte Gnade Gottes und die Liebe und Herrlichkeit unseres Heilandes nicht in Kraft unser Herz erfüllt, dann finden die Vorspiegelungen des Teufels nur zu leicht Eingang! – Aber wie unglücklich, oberflächlich und kraftlos wird ein in die Welt zurückgegangener Gläubiger! Solltest du ein solcher sein, so gilt dir das Wort: „Gestatte deinen Augen keinen Schlaf und keinen Schlummer deinen Wimpern: reiße dich los wie eine Gazelle aus der Hand und wie ein Vogel aus der Hand des Vogelstellers!“ (Spr. 6,4-5.)

Sprüche 6,4-5 -- 4 Laß deine Augen nicht schlafen, noch deine Augenlider schlummern. 5 Errette dich wie ein Reh von der Hand und wie ein Vogel aus der Hand des Voglers.

Siehe von neuem den Teufel an als deinen Widersacher und Welt und Sünde als dein Verderben!

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Zuletzt geändert am 01.10.2013 10:49 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)