BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 2. Mose -- 452 (Inventar der transportablen Wohnung, die gebaut werden soll)
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DAS ZWEITE BUCH MOSE (Exodus)
G. GESETZ 3: Der Bau des Heiligtums (2. Mose 35-40)

3. Inventar der transportablen Wohnung, die gebaut werden soll (2. Mose 35,10-19)


2. Mose 35,12-15

12 die Lade mit ihren Stangen, den Gnadenstuhl und Vorhang; 13 den Tisch mit seinen Stangen und allem seinem Geräte und die Schaubrote; 14 den Leuchter, zu leuchten, und sein Gerät und seine Lampen und das Öl zum Licht; 15 den Räucheraltar mit seinen Stangen, die Salbe und Spezerei zum Räuchwerk; das Tuch vor der Wohnung Tür;

Die Bundeslade war „das Heiligtum im Heiligtum“, der Thron Gottes, der Ausdruck und Sitz Seiner Herrlichkeit! - eine aus Akazienholz gefertigte, innen und außen mit Goldblech überzogene Truhe, 21/2 Ellen lang, 11/2 Ellen breit, 11/2 Ellen hoch. In diese Lade kamen die Gesetzestafeln, auf welche Gott die Zehn Gebote geschrieben hatte. Eine goldene Kranzleiste lief ringsum, und an den Ecken waren goldene Ringe für die Tragstangen befestigt. Überdeckt war die Bundeslade mit einer massivgoldenen Platte, dem „Versöhnungsdeckel“, auf welchen am großen Versöhnungstag das Opferblut gesprengt wurde! - Aus einem Stück mit diesem Versöhnungsdeckel gearbeitet waren zwei große Cherubsgestalten von lauterem Gold gefertigt. Dieselben breiteten die Flügel nach oben aus, und ihr Angesicht war auf die Bundeslade gerichtet! - Dann wird der sogenannte „Scheidevorhang“ erwähnt, der das Allerheillgste von dem Heiligen schied und - wie die große Cherubimdecke - aus weißem Byssus, blauem und rotem Purpur und Karmesin gewebt war mit eingewirkten Cherubsgestalten! - Während die Bundeslade der einzige wundervolle Gegenstand im Allerheiligsten war, finden wir im Heiligtum den goldenen Schaubrottisch, den goldenen Leuchter und den goldenen Räucheraltar. [Vers 13-15.] - Der goldene Tisch, auf welchem die Schaubrote lagen, sollte die Gemeinschaft darstellen, zu der Gott Sein Volk berief! Der Tisch war von Akazienholz, mit reinem Goldblech überzogen - ein Hinweis auf den Herrn Jesus, der zugleich Mensch und Gottes Sohn ist und durch welchen wir Gemeinschaft mit Gott haben dürfen! [Lies 1. Kor. 1,4-9; 1. Joh. 1,1-4.]

1. Korinther 1,4-9 -- 4 Ich danke meinem Gott allezeit eurethalben für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christo Jesu, 5 daß ihr seid durch ihn an allen Stücken reich gemacht, an aller Lehre und in aller Erkenntnis; 6 wie denn die Predigt von Christus in euch kräftig geworden ist, 7 also daß ihr keinen Mangel habt an irgend einer Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unsers HERRN Jesu Christi, 8 welcher auch wird euch fest erhalten bis ans Ende, daß ihr unsträflich seid auf den Tag unsers HERRN Jesu Christi. 9 Denn Gott ist treu, durch welchen ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesu Christi, unsers HERRN. / 1. Johannes 1,1-4 -- 1 Das da von Anfang war, das wir gehört haben, das wir gesehen haben mit unsern Augen, das wir beschaut haben und unsre Hände betastet haben, vom Wort des Lebens 2 und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, welches war bei dem Vater und ist uns erschienen: 3 was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, auf daß ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsre Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. 4 Und solches schreiben wir euch, auf daß eure Freude völlig sei.

In 3. Mos. 24,5-9 hören wir, wie die zwölf Brote zubereitet wurden.

3. Mose 24,5-9 -- 5 Und sollst Semmelmehl nehmen und davon zwölf Kuchen backen; zwei Zehntel soll ein Kuchen haben. 6 Und sollst sie legen je sechs auf eine Schicht auf den feinen Tisch vor dem HERRN. 7 Und sollst auf dieselben legen reinen Weihrauch, daß er sei bei den Broten zum Gedächtnis, ein Feuer dem HERRN. 8 Alle Sabbate für und für soll er sie zurichten vor dem HERRN, von den Kindern Israel zum ewigen Bund. 9 Und sie sollen Aarons und seiner Söhne sein; die sollen sie essen an heiliger Stätte; denn das ist ein Hochheiliges von den Opfern des HERRN zum ewigen Recht.

Wie diese auf dem reinen, goldenen Tisch vor Gott dargestellt wurden, so sind wir, die Glaubenden, schon jetzt durch den Herrn Jesus in eine ganz neue, ewig sichere Herrlichkeitsstellung gebracht im Heiligtum vor Gott - „angenehm und wohlgefällig in Jesus, den Gott so sehr liebt“! (Lies Röm. 5,19; Kol. 1,12-14.)

Römer 5,19 -- Denn gleichwie durch eines Menschen Ungehorsam viele Sünder geworden sind, also auch durch eines Gehorsam werden viele Gerechte / Kolosser 1,12-14 -- 12 und danksaget dem Vater, der uns tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht; 13 welcher uns errettet hat von der Obrigkeit der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes, 14 an welchem wir haben die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden

Eine kunstvoll gearbeitete goldene Kranzleiste zierte den Rand des Tisches - ein Bild von dem sicheren Schutz, der uns umgibt! [Lies 1. Petr. 1,3-5.]

1. Petrus 1,3-5 -- 3 Gelobet sei Gott und der Vater unsers HERRN Jesu Christi, der uns nach seiner Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, 4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das behalten wird im Himmel 5 euch, die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereitet ist, daß sie offenbar werde zu der letzten Zeit.

Zu dem goldenen Tisch gehörten auch „seine Geräte“, goldene Teller und Schüsseln, Becher und Kannen. - Der siebenarmige Leuchter war aus feinem, getriebenem Gold. Derselbe ist ein Bild von Christus, dem „Licht der Welt“, der jetzt als der Erhöhte das Licht Seiner Gnade und Seines Geistes durch Seine Heiligen und Geliebten ausstrahlen läßt zur Rettung der Menschen! - Der goldene Räucheraltar war zwei Ellen hoch, eine Elle breit und eine Elle lang, von Akazienholz gefertigt und mit Goldblech überzogen. An seinen vier oberen Ecken waren vier goldene Hörner angebracht. Als Verzierung lief eine goldene Kranzleiste oben ringsherum. Auf diesem Altar brachte der Hohepriester jeden Morgen und jeden Abend, wenn er den Leuchter zurichtete, das kostbare Räucherwerk dar, hergestellt aus den feinsten Gewürzen nach Gottes besonderer Anordnung! - Der goldene Altar ist uns ein Bild von Christus, unserem hohepriesterlichen Mittler, durch welchen wir Gott allezeit nahen und Ihm unsere Gebete, unsere Anbetung und Danksagung darbringen dürfen! Er Selbst, unser großer Heiland, bittet unaufhörlich für uns beim Vater, damit wir täglich sieghaft den guten Kampf kämpfen, bis wir in der Herrlichkeit vollendet werden!

(Sonntag, 28. Juli 1935)

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