BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 2. Mose -- 428 (GEBOT 1: Keinen Bund mit den Kanaanitern und keine Götzenbilder)
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DAS ZWEITE BUCH MOSE (Exodus)
F. Das goldene Kalb und Moses Umgang mit Gott (2. Mose 32-34)

13. GEBOT 1: Keinen Bund mit den Kanaanitern und keine Götzenbilder (2. Mose 34,11-17)


2. Mose 34,11-17

11 Halte, was ich dir heute gebiete. Siehe, ich will vor dir her ausstoßen die Amoriter, Kanaaniter, Hethiter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter. 12 Hüte dich, daß du nicht einen Bund machest mit den Einwohnern des Landes, da du hineinkommst, daß sie dir nicht ein Fallstrick unter dir werden; 13 sondern ihre Altäre sollst du umstürzen und ihre Götzen zerbrechen und ihre Haine ausrotten; 14 denn du sollst keinen andern Gott anbeten. Denn der HERR heißt ein Eiferer; ein eifriger Gott ist er. 15 Daß du nicht einen Bund mit des Landes Einwohnern machest, und wenn sie ihren Göttern nachlaufen und opfern ihren Göttern, sie dich nicht laden und du von ihrem Opfer essest, 16 und daß du nehmest deinen Söhnen ihre Töchter zu Weibern und dieselben dann ihren Göttern nachlaufen und machen deine Söhne auch ihren Göttern nachlaufen. 17 Du sollst dir keine gegossenen Götter machen.

Wenn Israel in das Land der Kanaaniter kam, so sollte es alle Zeichen und Spuren des heidnischen Götzendienstes sofort vernichten - ihre Altare niederreißen, ihre Bilder zerbrechen; denn jede Erinnerung an den Götzendienst bildete ein Gefahr, auf denselben einzugehen. Gott ging sogar so weit, daß die Namen der heidnischen Götzen nicht in Israels Mund kommen sollten! [2. Mos. 23,13.]

2. Mose 23,13 -- Alles, was ich euch gesagt habe, das haltet. Und anderer Götter Namen sollt ihr nicht gedenken, und aus eurem Munde sollen sie nicht gehört werden.

Wenn der lebendige Gott, der Herr Himmels und der Erde, Sich Israel geschenkt hatte als ihr Gott, dann konnte Er keine anderen Götter neben Sich dulden im Herzen und Leben Seines Volkes. Mit heiliger Eifersucht wachte Er darüber, daß Sein geliebtes Volk Ihm allein anhange und diene! (5. Mos. 6,13-15; 7,1-6.)

5. Mose 6,13-15 -- 13 sondern du sollst den HERRN, deinen Gott, fürchten und ihm dienen und bei seinem Namen schwören. 14 Und sollst nicht andern Göttern nachfolgen der Völker, die um euch her sind 15 denn der HERR, dein Gott, ist ein eifriger Gott unter dir, daß nicht der Zorn des HERRN, deines Gottes, über dich ergrimme und vertilge dich von der Erde. / 5. Mose 7,1-6 -- 1 Wenn dich der HERR, dein Gott, in das Land bringt, darein du kommen wirst, es einzunehmen, und ausgerottet viele Völker vor dir her, die Hethiter, Girgasiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind denn du, 2 und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, daß du sie schlägst, so sollt ihr sie verbannen, daß du keinen Bund mit ihnen machest noch ihnen Gunst erzeigest. 3 Und sollst dich mit ihnen nicht befreunden: eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen, und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen euren Söhnen. 4 Denn sie werden eure Söhne mir abfällig machen, daß sie andern Göttern dienen; so wird dann des HERRN Zorn ergrimmen über euch und euch bald vertilgen. 5 Sondern also sollt ihr mit ihnen tun: ihre Altäre sollt ihr zerreißen, ihre Säulen zerbrechen, ihre Haine abhauen und ihre Götzen mit Feuer verbrennen. 6 Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott, dich hat der HERR, dein Gott erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.

Unser Herr Jesus Selbst gebrauchte dem Teufel gegenüber jene erhabenen Worte des Alten Testaments, die auch uns soviel zu sagen haben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten, und Ihm allein dienen!“ - Hat nicht unser großer Heiland Sein Leben geopfert für unsere Sünden, damit Er uns schon jetzt herausnehme aus dem gegenwärtigen bösen Zeitlauf, so wie es der Wille unseres Gottes will, dem die Herrlichkeit gebührt in alle Ewigkeit? Ein ernster, liebender Ehemann kann es in keiner Weise dulden, daß seine Gattin mit ihrem Herzen ober gar mit ihrem Verhalten trachtet nach einem anderen Mann. So nennt Sich der große Gott Israels hier den eifernden Gott, welcher gerade wegen Seiner heiligen Liebe für Sein so teuer erkauftes Volk uns keinerlei Herzens- und Lebensbeziehungen gestatten kann zu einer Welt, die sich im größten Gegensatz zu Ihm, ja, in Auflehnung gegen Ihn befindet. Durch den Tod und die Auferstehung unseres Erlösers sind ja auch wir schon der Welt und der Sünde gestorben und entrückt, „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesu Christi! Durch Seine große Barmherzigkeit hat Er uns zum neuen, göttlichen Leben gebracht - uns eine herrliche, sichere Zukunft eröffnet auf Grund der Auferstehung Jesu Christi aus den Toten. Ja, ein unvergängliches, unbeflecktes Erbteil von unverwelklicher Kraft wartet euer; es wird euch in den Himmeln aufbewahrt, während ihr - durch Gottes Macht geschützt und im Vertrauen bewahrt - dorthin gelangt!“ - Dieser liebende, heilige Gott macht ganz und gar Anspruch auf uns, nachdem Seine Gnade uns erlöst und uns das volle Heil geschenkt hat. Wir hören in Jak. 4,5b: „Der Geist Gottes begehrt eifersüchtig euer ganzes Herz!“ - Die Gläubigen, die Gott mit einem geteilten Herzen dienen, spricht Jakobus folgendermaßen an: „Ihr Ehebrecherinnen, wißt ihr nicht, daß Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott bedeutet? - Wer irgend ein Freund der Welt sein will, der offenbart sich damit als einen Feind Gottes. Oder meint ihr etwa, daß die Schrift in den Wind rede? ... Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen dagegen gibt Er vermehrte Gnade! So demütigt euch nun vor dem Herrn, dann wird Er euch erhöhen!“ - Wie Gott damals die Verbindung von Gliedern Seines Volkes mit heidnischen Götzen und deren Dienst als geistlichen Ehebruch aufs schwerste ahndete, so ist Er heute erzürnt über solche Gläubige, die Ihm nicht treu, sind - die zur Welt, zum Ichleben, zur Sünde neigen, und doch sich nach Seinem heiligen Namen nennen und für gläubig gelten wollen! - Er ruft ihnen zu: „Wie lange hinket ihr nach beiden Seiten?“ und gibt Seinen Nachfolgern die Weisung ganz entschlossener Weihe für Gott: „Und wenn dir dabei deine Hand zum Hindernis wird, so haue sie ab! Es ist doch wahrhaftig besser für dich, du gehst als Krüppel ins ewige Leben ein, als daß du mit zwei Händen ins Verderben, ins unauslöschliche Feuer geworfen wirst! und wenn dein Fuß dir zum Hindernis wird - haue ihn doch ab! Lieber gehst du als Krüppel in das ewige Leben ein, als mit beiden Füßen in das Verderben, wo der Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt!“ (Lies [Mark. 9, 43-48]; Kol. 3,5-14; Hebr. 12,4.)

Markus 9, 43-48 -- 43 So dich aber deine Hand ärgert, so haue sie ab! Es ist dir besser, daß du als ein Krüppel zum Leben eingehest, denn daß du zwei Hände habest und fahrest in die Hölle, in das ewige Feuer, 44 da ihr Wurm nicht stirbt und ihr Feuer nicht verlöscht. 45 Ärgert dich dein Fuß, so haue ihn ab. Es ist dir besser, daß du lahm zum Leben eingehest, denn daß du zwei Füße habest und werdest in die Hölle geworfen, in das ewige Feuer, 46 da ihr Wurm nicht stirbt und ihr Feuer nicht verlöscht. 47 Ärgert dich dein Auge, so wirf's von dir! Es ist dir besser, daß du einäugig in das Reich Gottes gehest, denn daß du zwei Augen habest und werdest in das höllische Feuer geworfen, 48 da ihr Wurm nicht stirbt ihr Feuer nicht verlöscht. / Kolosser 3,5-14 -- 5 So tötet nun eure Glieder, die auf Erden sind, Hurerei, Unreinigkeit, schändliche Brunst, böse Lust und den Geiz, welcher ist Abgötterei, 6 um welcher willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Unglaubens; 7 in welchem auch ihr weiland gewandelt habt, da ihr darin lebtet. 8 Nun aber leget alles ab von euch: den Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde. 9 Lüget nicht untereinander; zieht den alten Menschen mit seinen Werken aus 10 und ziehet den neuen an, der da erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbilde des, der ihn geschaffen hat; 11 da nicht ist Grieche, Jude, Beschnittener, Unbeschnittener, Ungrieche, Scythe, Knecht, Freier, sondern alles und in allen Christus. 12 So ziehet nun an, als die Auserwählten Gottes, Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; 13 und vertrage einer den andern und vergebet euch untereinander, so jemand Klage hat wider den andern; gleichwie Christus euch vergeben hat, also auch ihr. 14 Über alles aber ziehet an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. / Hebräer 12,4 -- Denn ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden in den Kämpfen wider die Sünde

(Donnerstag, 13. Juni 1935)

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