BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 2. Mose -- 307 (Anweisungen zur Einsetzung Aarons und seiner Söhne zu Priestern)
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DAS ZWEITE BUCH MOSE (Exodus)
E. GESETZ 2: Der Plan des Heiligtums (2. Mose 25-31)

12. Anweisungen zur Einsetzung Aarons und seiner Söhne zu Priestern (2. Mose 29,1-37)

a) Vorbereitung zur Einsetzung der Priester: Opfergaben bereitstellen und Priester waschen (2. Mose 29,1-4)


2. Mose 29,4

4 Und sollst Aaron und seine Söhne vor die Tür der Hütte des Stifts führen und mit Wasser waschen

Unser großer Hoherpriester, der Herr Jesus, hat in Seiner Auferstehung alle, die wahrhaft Sein sind, in einem neuen himmlischen Leben mit Sich vereinigt; es ist Sein Auferstehungsleben. Darum sprach Er auch kurz vor Seinem Weggang zu den Jüngern: „Weil Ich lebe, werdet auch ihr leben!“ - Wir sollen dieses Auferstehungsleben Christi nicht nur haben, sondern es überströmend besitzen - also in Fülle und Kraft, denn Er spricht: ,,Ich bin gekommen, auf daß sie das Leben haben und es im Überfluß haben!“ [Joh. 10,10 (Luth. 11); vgl. Joh. 4,13.14; 7,37-39.]

Johannes 10,11 -- Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für seine Schafe. / Johannes 4,13.14 -- 13 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, den wir wieder dürsten; 14 wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird ewiglich nicht dürsten; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm ein Brunnen des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt. / Johannes 7,37-39 -- 37 Aber am letzten Tage des Festes, der am herrlichsten war, trat Jesus auf, rief und sprach: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! 38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von des Leibe werden Ströme des lebendigen Wassers fließen. 39 Das sagte er aber von dem Geist, welchen empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Heilige Geist war noch nicht da, denn Jesus war noch nicht verklärt.

O daß die Kinder Gottes mehr kennen und haben möchten von diesem überquellenden, kraft- und siegvollen göttlichen Leben! - „Die Gnade unseres Heiland-Gottes rettete uns - nicht aus Werken, die wir in Gerechtigkeit vollbracht hätten, sondern nach Seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt - die Neuschaffung durch den Heiligen Geist, den Er so reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesus Christus, unseren Heiland, damit wir - gerechtfertigt durch Seine Gnade - Erben Gottes seien mit der herrlichen Aussicht auf das ewige Leben.“ [Titus 3,4-7.]

Titus 3,4-7 -- 4 Da aber erschien die Freundlichkeit und Leutseligkeit Gottes, unsers Heilandes, 5 nicht um der Werke willen der Gerechtigkeit, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit machte er uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes, 6 welchen er ausgegossen hat über uns reichlich durch Jesum Christum, unsern Heiland, 7 auf daß wir durch desselben Gnade gerecht und Erben seien des ewigen Lebens nach der Hoffnung.

Das verstehen wir unter der grundlegenden Heiligung des Geistes. Paulus schreibt den Thessalonichern: „Wir fühlen uns ohne Aufhören innerlich gedrängt Gott euretwegen zu preisen, meine vom Herrn geliebten Brüder und Schwestern. Hat euch doch Gott von Anfang an zum Heil und zur Seligkeit auserwählt! Geheiligt soll eure ganze Denkkraft werden durch das einfache Vertrauen zur Wahrheit. Dazu hat Er euch berufen durch unsere Verkündigung der frohen Heilsbotschaft - hat euch bestimmt zur Erlangung der Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus!“ [Lies 2. Thess. 2,13.14.]

2. Thessalonicher 2,13.14 -- 13 Wir aber sollen Gott danken allezeit um euch, von dem HERRN geliebte Brüder, daß euch Gott erwählt hat von Anfang zur Seligkeit, in der Heiligung des Geistes und im Glauben der Wahrheit, 14 darein er euch berufen hat durch unser Evangelium zum herrlichen Eigentum unsers HERRN Jesu Christi.

Es ist von größter Bedeutung für die Kinder Gottes, daß sie die durch den Geist Gottes vermittelst des Wortes Gottes bewirkte Lösung der Seele von Welt und Sünde für Gott - und damit zugleich die Mitteilung des neuen, göttlichen Lebens und die Versetzung in das Reich Gottes verstehen. Deshalb sagt der Herr Jesus zu jedem unwiedergeborenen Menschen: „Ich sage dir in Wahrheit: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist - d. h. aus Gottes Wort und Geist heraus - neu geboren ist, so werden ihm niemals die Augen aufgehen für das Königreich Gottes. Er wird dasselbe nicht sehen und niemals hineingelangen!“ - Christus, als der Auferstandene, teilt in der Jetztzeit allen, die in Wahrheit persönlich zu Ihm kommen, dieses göttliche Leben mit. Es ist das gleiche Leben in Ihm und in uns, den Wiedergeborenen - „das, was Wirklichkeit ist in Ihm und in euch“! (Lies Röm. 6,3-11; Eph. 1,15-20.)

Römer 6,3-11 -- 3 Wisset ihr nicht, daß alle, die wir in Jesus Christus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? 4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf daß, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln. 5 So wir aber samt ihm gepflanzt werden zu gleichem Tode, so werden wir auch seiner Auferstehung gleich sein, 6 dieweil wir wissen, daß unser alter Mensch samt ihm gekreuzigt ist, auf daß der sündliche Leib aufhöre, daß wir hinfort der Sünde nicht mehr dienen. 7 Denn wer gestorben ist, der ist gerechtfertigt von der Sünde. 8 Sind wir aber mit Christo gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden, 9 und wissen, daß Christus, von den Toten auferweckt, hinfort nicht stirbt; der Tod wird hinfort nicht mehr über ihn herrschen. 10 Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben zu einem Mal; was er aber lebt, das lebt er Gott. 11 Also auch ihr, haltet euch dafür, daß ihr der Sünde gestorben seid und lebt Gott in Christo Jesus, unserm HERRN. / Epheser 1,15-20 -- 15 Darum auch ich, nachdem ich gehört habe von dem Glauben bei euch an den HERRN Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen, 16 höre ich nicht auf, zu danken für euch, und gedenke euer in meinem Gebet, 17 daß der Gott unsers HERRN Jesus Christi, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung zu seiner selbst Erkenntnis 18 und erleuchtete Augen eures Verständnisses, daß ihr erkennen möget, welche da sei die Hoffnung eurer Berufung, und welcher sei der Reichtum seines herrlichen Erbes bei seinen Heiligen, 19 und welche da sei die überschwengliche Größe seiner Kraft an uns, die wir glauben nach der Wirkung seiner mächtigen Stärke, 20 welche er gewirkt hat in Christo, da er ihn von den Toten auferweckt hat und gesetzt zu seiner Rechten im Himmel

So erblicken wir in Aaron und seinen Söhnen eine herrliche Darstellung von Christus, dem ewigen Hohenpriester, mit welchem die wahren Erlösten schon jetzt als Priester verbunden sind vor dem Angesicht Gottes durch den Heiligen Geist.

(Montag, 14. Januar 1934)

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